Zigarren aus Belgien – Tabakveredlung mit Tradition

Tabakanbau hat zwar auch in Europa inzwischen eine längere Tradition, aber in punkto Zigarren sind Länder wie Belgien, die Niederlande oder Deutschland eher für die sorgfältige Verarbeitung hochwertiger Tabake aus Asien und Amerika bekannt. Damit verwöhnen auch Zigarillos und Zigarren aus Belgien mit feinen Aromen und beeindrucken zudem mit bester Produktqualität. Marken wie J. Cortes gehören sogar zu den zehn größten Zigarrenherstellern der Welt und profitieren von über 80 Jahren Erfahrung als Zigarrenexporteur.

Feinste Tabake aus Asien, Mittel- und Südamerika

Die besten Tabakanbaugebiete der Welt sind in den Tropen zu finden, wo mildes und nicht zu trockenes Klima herrscht. Karibikstaaten wie Kuba und die Dominikanische Republik sind hierfür wohl am bekanntesten, aber auch aus Süd- und Mittelamerika und Asien kommen aromatische Zigarrentabake. Tabake für belgische Zigarren stammen beispielsweise aus der Dominikanischen Republik, aus Cuba, aus dem brasilianischen Bahia und von der indonesischen Insel Java. Diese sind für ihre Milde und Aromenvielfalt bekannt oder überzeugen mit ihrer süßlichen Würze. Als Deckblätter werden gern Tabake von der indonesischen Insel Sumatra verwendet, zum Beispiel das helle und milde Sumatra-Sandblatt. Es wächst dicht über vulkanischem Boden und wird vom Wind mit einem Hauch Sand belegt. Die Sonne wirkt daher nicht mit voller Kraft auf das Tabakblatt ein, wodurch es weniger Nikotin und ein milderes Aroma entwickelt. Die ungewöhnliche helle Farbe und Festigkeit dieser Tabakblätter machen sie besonders geeignet als feines Deckblatt für Zigarillos und Zigarren aus Belgien. Die Herstellung der Zigarren erfolgt größtenteils in Belgien. Je nach Marke können Bestandteile für die belgischen Shortfiller wie das Deck- oder Umblatt im Ausland vorverarbeitet worden sein. Beispielsweise lässt J. Cortes seine Tabakblätter in Sri Lanka nach einer speziellen Methode trocknen und in die nötige Form schneiden. Die Tabakmischung für die Einlage wird jedoch in Belgien kombiniert und geschnitten, und hier wird auch die Zigarre bzw. der Zigarillo gerollt, verpackt und in alle Welt verkauft.

Belgische Zigarren von Traditionsmarken

Die Zigarrenmarke J. Cortes wurde 1926 von Maurits Vandermarliere gegründet und hat sich über die Jahrzehnte zu Belgiens größtem Zigarrenexporteur gemausert. Das Unternehmen produziert seit seinen Ursprüngen in Westflandern nahe der französischen Grenze, heute in der dritten Generation an zwei Standorten. Zigarillos und Zigarren aus Belgien von J. Cortes sind maschinell gefertigte Shortfiller, für die feine Tabake aus Brasilien, Kuba, Ecuador sowie Java und Sumatra verwendet werden. Die Marke umfasst sieben Sorten, davon drei mit hölzerner Zigarrenspitze:

  • Mini – Zigarillos mit Besuki-Umblatt und Sumatra-Deckblatt
  • Dominican Mini – Zigarillos mit dominikanischer Einlage und Ecuador-Umblatt
  • Grand-Luxe – etwas größere Zigarillos mit exklusiven Vintage-Tabaken
  • High Class – eine Corona in der Metalltube
  • Wood Tip – belgische Zigarren mit Holzspitze in den Sorten Natural, Ginger und Vanille

Dieses Beispiel aus dem Hause J. Cortes ist nur eines, das den Einfallsreichtum und die Beliebtheit von Zigarren aus Belgien demonstriert. J. Cortes Zigarillos und Zigarren verkaufen sich besonders gut in Frankreich. Zum Repertoire des Traditionsunternehmens gehören außerdem die Marken Neos und Amigos, und es exportiert jährlich etwa 480 Millionen Zigarren in über 80 Länder auf der ganzen Welt.

Auch andere Marken schätzen die Erfahrung und Sorgfalt, für die die Shortfiller-Herstellung in Belgien bekannt ist. Beispielsweise lässt Ashton hier seine Serie „Small Cigars“ fertigen. Entdecken Sie weitere hochwertige Zigarrenspezialitäten aus Belgien zum überraschend günstigen Preis im Online-Shop von Cigarmaxx!