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Sir Henry's Pfeifentabak - Genuss für alle Geschmäcker

Tabak für die Pfeife ist heutzutage so vielseitig wie nie. Es gibt für jede Vorliebe eine gewisse Stärke, eine Geschmacksnote und sogar Aromastoffe, die an spezielle Früchte oder Gewürze erinnern können. So auch die Reihe für Pfeifentabak der Marke Sir Henry‘s. Die dänische Traditionsmarke aus dem Hause Ermuri ist für ihre Qualität bekannt, auch wenn die Blends eher einen "Geheimtipp" der Pfeifentabak-Szene darstellen. Typusfigur ist dabei der englische Gentleman mit Melone auf dem Kopf, Schnäuzer und obligatorischer Pfeife im Mund. Charakteristisch für das Rauch-Erlebnis ist der würzig-fruchtige Geschmack, die je nach Sorte auch stark süßliche Note sowie die verschiedenen Gewürze, die einen absolut harmonischen Raumduft erschaffen.

Virginia – die Basis des Sir Henry Pfeifentabaks

Die Eigenschaften der aromatisierten Tabaksorten von Sir Henry‘s sind bei jedem Subtypus gleich: Bei diesem Pfeifentabak handelt es sich um einen Mixture-Schnitt, was bedeutet, dass hier mehrere Tabaksorten bereits bei der Ernte vereint wurden. Diese drei Typen sind beim Sir Henry's Pfeifentabak Black Cavendish, Burley und Virginia Tabak. Bei letzterem handelt es sich um besonders traditionsreichen Tabak, der wie der Name bereits verrät, aus einem der südlichen Staaten der USA stammt. Angebaut wird er jedoch fast in der ganzen Welt, egal ob in Amerika, Europa, Asien oder Afrika. Die Pflanzen werden bis zu einem Meter hoch und man gewinnt aus einer einzigen bereits 18-20 Tabakblätter. Die Farbe des Schnitts beläuft sich meist auf ein Goldgelb mit hellbraunen Einsprengseln. Der milde Tabak zeichnet sich durch einen sehr süßen Geschmack aus, der dem hohen Zuckeranteil zu verdanken ist. Dieser Tabaktyp wird in einem Großteil von vielen Mixtures als Grundlage verwendet.

Black Cavendish – milde Süße

Die zweite Komponente ist eine Tabakvariation des Virginia Tabaks, denn der Cavendish ist keine eigenständige Pflanze, sondern eine Art der Aufbereitung des Virginia. Hierbei werden die dunklen Blätter der Pflanze lange fermentiert und vorsichtig mit Hitze und Druck bearbeitet. Vom Cavendish selbst gibt es einige Untersorten. Am bekanntesten ist jedoch der Black English Cavendish, der auch im Sir Henry’s Pfeifentabak verwendet wird. Dieser wird so lange wärmebehandelt, bis sich der Tabak fast komplett pechschwarz färbt. Überraschenderweise ist der Black Cavendish trotz dieser Farbe der mildeste der Cavendish Tabake, da dieser am längsten bearbeitet und fermentiert wird.

Burley Tabak – die veredelnde Kakao Note

Der dritte Bestandteil des Sir Henry’s Pfeifentabak ist Burley Tabak, welcher besonders charakteristisch für dänische Tabake ist, da er sich in vielen Mixtures aus Mitteleuropa befindet. Ähnlich wie der Virginia ist dieser Tabak sehr verbreitet, wird jedoch nicht Blatt für Blatt abgeerntet, sondern die gesamte Pflanze wird für den Tabakschnitt genutzt. Der Burley Tabak zeichnet sich in erster Linie durch die kakao- beziehungsweise schokoladenhaltige Note aus, was die Mixtures, in denen sich die amerikanische Tabaksorte befindet, besonders passend für Aromatisierungen macht.

So wird der dänische Qualitätstabak von Sir Henry von genau dieser Charaktereigenschaft abgerundet, denn klassischerweise kommt dieser Pfeifentabak in einer aromatisierten Version daher. So sind zurzeit insgesamt drei Varianten erhältlich: Einmal Sir Henry’s Vanilla, Sir Henry’s Cherry und der Sir Henry’s Honey.