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Campo Verde Zigarren: Fair Trade aus Panama

Tabak und Fair Trade? Ökologisch und sozial verträgliche Produktions- und Handelsbedingungen, die für Obst, Kakao, Kaffee und Textilien schon länger üblich, wenn auch noch nicht allzu weit verbreitet sind, lassen sich genauso auf den Tabakanbau und die Zigarrenherstellung übertragen. Campo Verde Zigarren sind das beste Beispiel dafür. Natürlich kann man nicht erwarten, dass man fair produzierte Zigarren für unter zwei Euro bekommt. Aber das gute Gewissen beim Genuss hervorragender Tabake aus Panama ist einen angemessenen Preis wert.

Tradition und Zeitgeist

Über die sozialen Bedingungen, unter denen Tabak angebaut und verarbeitet wird, macht man sich selten Gedanken. Meist gehören die Tabakplantagen Großgrundbesitzern, und die großen Tabakkonzerne kaufen den Tabak ein, ohne sich darum zu kümmern, wie Arbeiter und Angestellte vor Ort entlohnt werden. Mit einer Campo Verde Zigarre gönnen Sie sich einen Smoke mit gutem Gewissen, denn diese Puros aus Panama gehören zu den wenigen Fair-Trade-Marken, die bislang erhältlich sind.

Der Fair-Trade-Gedanke im Tabakgeschäft ist nicht neu, wie das Traditionsunternehmen Darier & Cleef in Panama seit 1881 beweist: Schon damals erkannten die beiden europäischen Unternehmensgründer das Potential und die Qualität des panamaischen Tabaks, der bis heute von kleinen Familienbetrieben nach ökologischen Grundsätzen ohne Pestizide und Kunstdünger angebaut wird. Die würzig-erdige Komplexität von Tabak aus Panama dürfte Kennern ein Begriff sein. Die Produktionsmengen sind nicht üppig, und umso begehrter und teurer sind die daraus hergestellten Zigarren. Aus der Tabacalera Darier & Cleef stammen auch die Marken Colón und Marca Fina. Letztgenannte verschreibt sich wie Campo Verde Zigarren dem Fair-Trade-Anspruch, auch wenn sie durch ausschließlichen Bundle-Verkauf zu niedrigeren Stückpreisen zu haben ist. Das Prinzip ist bei beiden Marken ähnlich: Im Zusammenschluss FTAC (Federación de Tabaqueros America Central) helfen sich die kleinen mittelamerikanischen Familienunternehmen im Tabakanabau gegenseitig, einen Teil ihrer Ernte selbst zu verarbeiten und zu verkaufen, statt ihn den Tabakbörsen und -konzernen für deutlich weniger Geld zu überlassen. Im Ergebnis geht ein Großteil des Erlöses für eine Campo Verde Zigarre direkt an die Tabakbauern und ihre Familien, die zudem von Preisstabilität und garantierter Abnahme ihrer Jahresproduktion profitieren. Neben dem jetzt schon ökologisch vorbildlichen Tabakanbau können sich durch Fair Trade auch die Lebensbedingungen in Panama weiter verbessern. Fünf Prozent des Campo-Verde-Gewinns werden zudem an gemeinnützige Projekte in Mittelamerika gespendet.

Campo Verde Zigarre bewusst genießen

Im Hochland von Panama wächst seit Jahrhunderten Tabak, der zu den seltensten und teuersten der Welt zählt. Die Anbauflächen sind aufgrund des gebirgigen Geländes nicht sehr groß, die klimatischen Bedingungen dagegen ideal: Bei ganzjährig 79% Luftfeuchtigkeit und konstant 25°C gedeiht auf mineralreichen Böden vollmundiger Tabak von hervorragender Bekömmlichkeit. Campo Verde Zigarren sind feine Longfiller, die vollständig aus panamaischem Tabak von Hand gefertigt werden. Die erfahrenen Torcedores werden für ihre Handwerkskunst des Zigarrenrollens selbstverständlich ebenfalls fair entlohnt.

Das Ergebnis sind Puros in drei Formaten – Churchill, Mille Fleurs und Robusto. Das ausbalancierte Aromenspiel aus Erd- und Gewürznoten überzeugt vor allem Kenner, die Komplexität schätzen. Neulinge unter den Zigarrenfreunden werden von den mittelstarken Fair-Trade-Zigarren trotzdem nicht überfordert. Und zum Genuss jeder Campo Verde Zigarre gesellt sich das gute Gewissen, dass mit diesem feinen Tabak alle Beteiligten belohnt werden.