Joya de Nicaragua Zigarren
Eine einzige Marke füllt bei Cigarmaxx eine ganze Kategorie: gut 40 Zigarren tragen den Namen Joya de Nicaragua. Dahinter steht die älteste Zigarrenmarke Nicaraguas, 1968 in Estelí gegründet von den beiden aus Kuba stammenden Pionieren Juan Francisco Bermejo und Simón Camacho, damals noch unter dem Namen Nicaragua Cigar Company. Weiterlesen: alles über Joya de Nicaragua Zigarren
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- Herkunft Nicaragua
- Format Gordo
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Holz, Leder, Nuss, Pfeffer, Süß
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Gran Corona
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Aroma Leder, Nuss, Würzig, Zedernholz
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Format Gran Perfecto
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Erdig, Lakritz, Leder, Milchkaffee, Pfeffer, Schokolade, Süß, Würzig, Zedernholz
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Diverse
- Deckblattherkunft Diverse
- Einlage Diverse
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Robusto Grande
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Cremig, Leder, Pfeffer, Schokolade, Süß, Toast, Würzig
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Aroma Cremig, Erdig, Fruchtig, Holz, Kaffee, Karamell, Nuss, Pfeffer, Salzig, Süß
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Diadema
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Aroma Cremig, Holz, Pfeffer
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Rothschild
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Cremig, Gewürze, Leder, Pfeffer, Schokolade, Süß, Toast, Würzig
- Form Rund
Das Juwel Nicaraguas: eine Marke als eigene Kategorie
Fábrica de Tabacos Joya de Nicaragua, S.A. heißt die Fabrik bis heute offiziell; sie sitzt weiterhin in Estelí – vom Hersteller selbst als „Tabakhauptstadt der Welt" bezeichnet – und ist nach eigener Aussage vollständig nicaraguanisch im Besitz und in der Führung. Nicaragua gilt dem heutigen Eigentümer als der weltweit angesehenste Ursprung für Tabak.
Herkunft, Handwerk und Machart bleiben über das gesamte Sortiment hinweg gleich: handgerollte Longfiller aus demselben Haus in Estelí, in klassischer runder Form. Unterschieden wird eine Ebene tiefer – bei der Serie, der Stärke, dem verwendeten Deckblatt-Tabak, dem Format und dem Aroma. Sieben eigenständige Linien teilen sich das Sortiment: Clásico, Clásico Medio Siglo, Antaño 1970, Antaño CT, Antaño Dark Corojo, Rosalones Reserva und Joya Black, dazu mehrere Sampler, die einzelne Linien gebündelt vorstellen. Entlang dieser sieben Linien sortiert sich alles Weitere – und jede von ihnen trägt ein Stück Firmengeschichte mit sich. Die beginnt mit einem Auftritt im Weißen Haus.
Vom Weißen Haus bis zur Wiedergeburt in Estelí
Zur offiziellen Zigarre des Weißen Hauses wurde Joya de Nicaragua 1971, unter Präsident Nixon. Ein Jahr später nahm der damalige nicaraguanische Machthaber Anastasio Somoza Debayle – ein früherer Klassenkamerad Nixons – den Gründern das Unternehmen unter Druck ab und kaufte zusätzliche Tabakfarmen in Estelí und Jalapa hinzu. Unter seiner Herrschaft stieg die Produktion in den folgenden Jahren auf ihren historischen Höchststand, bevor Bürgerkrieg und Revolution die Fabrik hart trafen – die Einzelheiten dazu trägt der eigene Abschnitt weiter unten.
Aus dem Ruin holte das Haus 1994 ein Ökonom: Dr. Alejandro Martínez Cuenca, früherer Außenhandelsminister, übernahm die verstaatlichte Fabrik zunächst als Pacht auf Probe, verbunden mit der Zusage, ausstehende Löhne nachzuzahlen und Arbeitsplätze zu sichern. Unter seiner Führung firmierte sie zunächst als Tabacos Puros de Nicaragua, seit 2009 wieder unter dem heutigen Namen Joya de Nicaragua. 2013 übernahm sein Sohn Juan Ignacio Martínez als Executive President die operative Leitung – seither führt die Familie Martínez das Unternehmen in zweiter Generation.
Nach Deutschland kam die Marke unter diesem Namen 2014: Seit dem 19. September jenes Jahres vertreibt der deutsche Zigarrenhersteller Arnold André die Zigarren hierzulande. Wie nah die Marke dem europäischen Markt seither steht, führte der Torcedor Ruddy „El Macizo" Ruiz im Juni 2015 ganz praktisch vor. Er tourte mit Live-Rolling-Vorführungen durch elf deutsche Städte, von Berlin über Hannover und Düsseldorf bis nach Dresden und Landshut, und sprach dabei offen von seinem Stolz, mit nicaraguanischem Tabak zu arbeiten – vor allem mit dem aus Estelí.
Ihr eigenes 50. Jubiläum beging die Fabrik 2018 mit der Cinco Décadas: einer auf 5.000 Kisten jährlich limitierten Sonderserie aus vollständig durchgereiften nicaraguanischen Tabaken, deren Formate sich an den allerersten Modellen von 1968 orientierten – die eigene Geschichte in Zigarrenform.
Fünf Dinge, die Cigar Aficionado über 50 Jahre Joya de Nicaragua schreibt
Zum 50-jährigen Bestehen widmete das US-Fachmagazin Cigar Aficionado der Marke ein ausführliches Feature. Fünf Punkte daraus:
- Der Höhepunkt vor dem Fall. Unter Somoza erreichte die Produktion 1976 bis 1978 mit 9,2 Millionen Zigarren pro Jahr ihren historischen Höchststand – dafür zog die Fabrik eigens in ein größeres Backsteingebäude um. 1978 wurde genau dieses Gebäude im Bürgerkrieg bombardiert und niedergebrannt, die Nationalgarde soll dort Exekutionen durchgeführt haben. Die offizielle Firmenchronik schildert es umgekehrt als Brandstiftung durch Revolutionäre und Bombardierung durch somoza-treue Flugzeuge – in jedem Fall bauten die Arbeiter die Fabrik danach in Eigenregie wieder auf.
- Europa als Rettungsanker. Als der US-Markt zwischen 1985 und 1990 für nicaraguanische Waren verschlossen war, baute die inzwischen verstaatlichte Firma gezielt europäische Märkte auf, benannt werden Spanien, die Schweiz, Polen, Deutschland und Russland. Bis heute stammt laut Cigar Aficionado rund die Hälfte des weltweiten Geschäfts von Joya de Nicaragua aus Europa.
- Die Rettung durch einen früheren Minister. Dr. Alejandro Martínez Cuenca, zuvor sandinistischer Außenhandelsminister, übernahm die Fabrik 1994 zunächst probeweise als Pächter, verbunden mit der Zusage, ausstehende Löhne nachzuzahlen und Arbeitsplätze zu sichern. 2009 firmierte er das Unternehmen unter dem heutigen Namen, 2013 übernahm sein Sohn Juan Ignacio Martínez das Präsidentenamt.
- Eine neue Linie für ein neues Jahrzehnt. 2001 kam mit der Antaño 1970 ein vollmundiger Puro auf den Markt, der bewusst an die Blütezeit der 1970er-Jahre erinnerte und die Marke neu positionierte. 2021 beging die Antaño-Familie ihr 20-jähriges Jubiläum.
- Der Sprung zur jüngeren Generation. Mit Joya Red 2014 und Joya Black 2016 öffnete sich die älteste Manufaktur Nicaraguas gezielt einem jüngeren Publikum – eigens für den modernen Raucher entwickelt und gemischt, wie es im Haus selbst heißt.
Quelle: Cigar Aficionado: „Cigar Aficionado: A Half Century of Joya (50-Jahre-Feature)“
Handwerk in Estelí: was in jeder Zigarre steckt
Durch mehr als 300 Paar Hände geht laut Hersteller jede einzelne Zigarre, auf dem Weg vom Feld bis zur fertigen Wickel. Gearbeitet wird dafür in Estelí, rund 150 Kilometer nördlich von Managua und bis heute Sitz der Fabrik. Der Tabak reift vor der Verarbeitung mindestens vier Jahre; die fertig gerollten Zigarren ruhen anschließend, je nach Blend, zwischen 90 Tagen und mehreren Jahren im hauseigenen Escaparate, dem Reiferaum der Fabrik.
Elf dokumentierte Produktionsschritte liegen dazwischen – von der Keimung über 45 bis 60 Tage in der Trockenscheune, die Fermentation in sogenannten Pilones und das Anfeuchten der Deckblätter (moja de capa) bis zum Entrippen von Hand, Zugtest, Reifung, Farbsortierung und Verpackung. Verarbeitet werden die drei klassischen Blatttypen Seco, Viso und Ligero, unter anderem aus der hauseigenen Tabaksorte Criollo 98. Frisch gerollte Zigarren bündelt die Fabrik zu sogenannten Rädern aus je 50 Stück, bevor sie im Escaparate zwischenlagern. Wie lange sie dort bleiben und welche Blätter überhaupt hineinkommen, entscheidet die Serie.
Die Serien: von zurückhaltend bis kompromisslos kräftig
Sieben Linien, zwei Pole. Am einen Ende steht ein helles Deckblatt, das Milde verspricht und sie auch hält; am anderen ein dunkles, dem der Hersteller selbst mehr Kraft zutraut, als seine eigene Skala hergibt. Alles Übrige liegt dazwischen.
Clásico und Clásico Medio Siglo – der milde Auftakt
Die allererste aus Nicaragua exportierte Zigarre überhaupt – so führt das Haus die Clásico Original, und zugleich als meistverkaufte Joya de Nicaragua auf dem europäischen Markt. Ihr helles Connecticut-Shade-Deckblatt wächst in Ecuador, Umblatt und Einlage stammen aus Nicaragua; mit Stärke 1 von 5 siedelt der Hersteller sie als mildeste, holzig-zurückhaltende Linie im Programm an. Bei Cigarmaxx stehen davon Churchill, Número 6 und Robusto.
Ein einziger Blatttausch trennt die Clásico Medio Siglo von ihrer Schwester: Statt des hellen Connecticut-Deckblatts liegt hier ein nicaraguanisches Criollo-Blatt um dieselbe Grundausrichtung – und damit ein spürbar dichteres, würzigeres Profil. Der Name bedeutet auf Spanisch schlicht „halbes Jahrhundert". Vier Formate führt Cigarmaxx: Número 6, Robusto, Selección B und Toro – eine breitere Auswahl als bei der Original-Clásico und zugleich der Beleg, dass „mild" bei Joya de Nicaragua kein Fixpunkt ist, sondern eine Bandbreite.
Antaño – drei Wege zur Kraft
„Oscuro como la noche, fuerte como un toro" – dunkel wie die Nacht, stark wie ein Stier: So beschreibt man im Haus selbst die Antaño-Familie. Wo die Clásico-Linien zurückhaltend bleiben, beginnt hier das andere Ende des Programms, und zwar in drei eigenständigen Ausprägungen.
Mit Stärke 5 von 5 trägt die Antaño 1970 die kräftigste reguläre Einstufung des Hauses. 2001 kam sie auf den Markt, auch Antaño Original genannt: ein reiner Puro mit nicaraguanischem Criollo-Deckblatt über nicaraguanischem Umblatt und nicaraguanischer Einlage. Der Markeninhaber beschreibt sie als Zigarre, die mehrere der wichtigsten Anbauregionen des Landes kohärent miteinander verbindet und so ein Gefühl von Herkunft vermittelt. Bei Cigarmaxx liegen davon Gran Cónsul und Gran Perfecto, beide im dicken 60er-Ringmaß.
Von der hellen Hülle solle man sich nicht täuschen lassen – so warnt der Hersteller ausdrücklich vor seiner eigenen Antaño CT. Sie dreht den Spieß bewusst um: ein helles Ecuador-Connecticut-Shade-Deckblatt, jene Tabaksorte, die sonst für milde Zigarren steht, kombiniert mit nicaraguanischem Umblatt und nicaraguanischer Einlage. Mit Stärke 3,5 von 5 liegt sie deutlich über dem, was ein Connecticut-Deckblatt vermuten lässt. Vier Formate stehen im Sortiment: Belicoso, Corona Gorda, Robusto und Toro.
„6 von 5" – diese Stärke gibt der Hersteller der Antaño Dark Corojo augenzwinkernd mit auf den Weg, verbunden mit dem Hinweis, sie sei nichts für Einsteiger. Ihr Deckblatt ist ein dunkles, öliges Corojo Oscuro aus Nicaragua und markiert das andere Extrem der Familie. Der damalige Commercial Manager des Hauses beschrieb sie als Zigarre von großer Kraft, die die raue Robustheit nicaraguanischen Tabaks mit überraschender Geschmeidigkeit verbinde. Auch die fünf Formate tragen durchweg Kraftnamen: Poderoso, La Niveladora, El Martillo, La Pesadilla und Azarosa – „der Mächtige", „die Planierraupe", „der Hammer", „der Albtraum" und „die Riskante". Alle fünf stehen im Sortiment; damit ist die Dark Corojo die größte einzelne Serie.
Rosalones Reserva und Joya Black – die beiden Eigenständigen
Bis ins Gründungsjahr 1968 reicht der Blend der Rosalones Reserva zurück. Mitte der 1970er-Jahre verschwand er aus dem Programm, 2008 belebte ihn das Haus zunächst für den spanischen Markt wieder, 2017 erreichte er auf der InterTabac erstmals den deutschen. Deckblatt, Umblatt und Einlage stammen ausschließlich aus den drei nicaraguanischen Anbauregionen Jalapa, Condega und Estelí – ein reiner Puro mit mittlerer Stärke. Die Formatnamen codieren dabei Länge und Ringmaß: R550 steht für 127 mal 19,8 Millimeter, eine klassische Robusto, R650 für 152 mal 19,8 Millimeter, eine Toro. Beide führt Cigarmaxx.
Ein mexikanisches Deckblatt trug 2016 zum ersten Mal in der Firmengeschichte eine Joya de Nicaragua: Die Joya Black legt dunklen San-Andrés-Tabak um nicaraguanisches Umblatt und nicaraguanische Einlage, bei mittlerer Stärke. Als Nachfolgerin der 2014 gestarteten Joya Red richtet sie sich bewusst an eine jüngere Raucher-Generation. Bei Cigarmaxx steht sie im Format Doble Robusto, 5 mal 56.
Format, Ringmaß und Rauchdauer
Beim Format führt Toro mit sieben Produkten vor Robusto mit vier. Dazu kommen drei Sampler, die mehrere Formate gebündelt anbieten, sowie Torpedo und Corona mit je zwei Produkten. Alle weiteren Bezeichnungen – von Churchill und Rothschild über Belicoso, Corona Gorda und Robusto Grande bis zu Gran Perfecto – kommen jeweils nur einmal vor.
Beim Ringmaß liegen die Schwerpunkte bei 50 und 52 mit je fünf Produkten, gefolgt von 60 und 54 mit je drei sowie 41 mit zweien. Beim gemessenen Durchmesser dominiert 19,8 Millimeter mit fünf Produkten vor 20,6 Millimeter mit vier – die Spanne reicht von schlanken 16,3 bis zu kräftigen 24 Millimetern. Bei der Länge führt 152 Millimeter – umgerechnet 6 Zoll, das Toro-Maß – mit gut einem Dutzend Produkten deutlich vor 127 Millimetern, 5 Zoll und damit dem Robusto-Maß, mit fünf Produkten. Die Rauchdauer folgt diesem Bild: Die häufigste Spanne liegt bei 45 bis 90 Minuten mit elf Produkten, gefolgt von 60 bis 90 Minuten mit sieben; je vier Produkte entfallen auf 45 bis 60 Minuten und auf 90 Minuten oder mehr, eines auf 20 bis 45 Minuten.
Verpackt wird überwiegend in Holz: rund 15 Produkte kommen in einer Massivholz-Kiste, zehn in klassischer Holzkiste, drei als unverpackter Fresh Pack ohne feste Kistenbindung.
Aroma und Stärke im Sortiment
Die Mitte trägt das Sortiment: Gut 15 Produkte sind als „medium" eingestuft, acht als „stark", je ein einzelnes als „mild" beziehungsweise „sehr mild". Bei der Aromastärke verteilen sich die Produkte auf mild-aromatisch und medium-aromatisch mit je fünf, medium-kräftig mit drei und sehr mild mit einem. Wer bei Joya de Nicaragua gezielt nach Kraft sucht, findet sie vor allem in der Antaño-Familie; wer es zurückhaltender mag, liegt bei Clásico richtig.
Bei den Aromabeschreibungen zählt die Einzelnote mehr als die Kombination: Gut 20 Produkte mit Angabe verteilen sich auf knapp 15 verschiedene Zusammenstellungen, und selbst die häufigsten kommen nur dreimal vor – „cremig, Leder, Pfeffer, Schokolade, süß, Toast, würzig" sowie eine lange Reihe von cremig über Kaffee, Karamell und Nuss bis salzig und süß. Wiederkehrend sind dafür die Einzelnoten: süß, Leder, cremig, Pfeffer und Nuss stehen in jeweils mehr als der Hälfte der Aromaangaben, würzig und Kaffee in knapp der Hälfte; Zedernholz, Schokolade und erdig tauchen bei mehr als jedem dritten Produkt auf. Daraus ergeben sich zwei wiederkehrende Richtungen: eine cremig-süße mit Leder, Pfeffer, Schokolade und Toast und eine würzige mit Zedernholz, Leder, Nuss und Kaffee. Die Aromatik fächert sich also selbst innerhalb einer Stärkeklasse noch einmal auf.
Wie Sie die passende Joya de Nicaragua finden
Drei Fragen führen durch das Sortiment, wenn es schnell gehen soll. Erstens: mild oder kräftig? Clásico und Clásico Medio Siglo bilden das ruhige Ende, die Antaño Dark Corojo mit ihrer selbstironischen „6 von 5" das andere. Zweitens: helles oder dunkles Deckblatt? Connecticut Shade führt im Sortiment mit acht Produkten vor Corojo mit fünf. Wer die für Connecticut Shade typische Cremigkeit sucht, findet sie bei Clásico und – mit deutlich mehr Würze dahinter – bei Antaño CT; wer es dunkel und ölig mag, liegt bei Antaño Dark Corojo oder Joya Black richtig. Drittens: wie viel Zeit steht zur Verfügung? Ringmaß und Länge geben die Rauchdauer vor, von kompakteren Formaten bis zu den dicken 60er-Ringen der Antaño 1970 Gran Perfecto.
Wer sich nicht festlegen will, greift zu einem der Sampler im Programm: Sie bündeln mehrere Linien in einer Box und sind damit der bequemste Einstieg in eine Marke, die seit mehr als fünf Jahrzehnten das nicaraguanische Zigarrenhandwerk mitprägt.