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Rodrigo de Jerez Nicaragua – zentralamerikanisches Selbstbewusstsein in Perfektion

Die Nachbarländer Kubas sind gerade dabei, als Zigarrenproduzenten in den Weltmarkt aufzusteigen. Das vorherrschende Klima und die Bodenbeschaffenheit sind hervorragende Bedingungen für die Kultivierung von hochwertigen Tabaken. Als besonders gute Anbaugebiete gelten Jalapa und das Esteli-Tal in Nicaragua. Die Verbindung aus traditionellem Wissen und der Erfahrung kubanischer Exilanten, die auf Grund der Revolution in die umliegenden Staaten flüchteten und ihr Handwerk sowie Saaten mitbrachten, begeistert heute zunehmend Zigarrenliebhaber in aller Welt. Deshalb gibt es in Nicaragua mittlerweile mehr Tabakmarken als auf Kuba. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der handgerollten „Rodrigo de Jerez Nicaragua Zigarren“ macht sie außerdem zu einer attraktiven Alternative in der Raucherpause. Schließlich werden die Longfiller unter höchsten Qualitätsanforderungen von erfahrenen Torcedores gefertigt.

Mit Rodrigo de Jerez Neuland entdecken

Der Name der Marke geht nicht etwa auf den Erfinder der Mischungen, sondern auf einen Seefahrer zurück. Rodrigo de Jerez war ein Begleiter von Christoph Kolumbus, als dieser Ende des 15. Jahrhunderts die Neue Welt erkundete. Der Matrose zählt zusammen mit dem Dolmetscher Luis de Torres zu den Entdeckern der Zigarre beziehungsweise zu den ersten Zigarrenrauchern europäischer Abstammung. Da die Spanier bei ihren Touren ins Landesinnere auf Einheimische stießen, die getrocknete Mais- und Palmenblätter zusammenrollten und während ihrer Rituale rauchten, war das Interesse für das heutige Genussmittel geweckt. Allerdings verbrachte der Seefahrer nach seiner Rückkehr nach Ayamonte wegen des Rauchens sieben Jahre im Gefängnis. Die Inquisition hatte ihn dazu verurteilt, da „nur der Teufel im Stande war, Rauch aus dem Mund auszustoßen“. Bei seiner Freilassung hatte sich das Genussmittel allerdings im Land verbreitet und etabliert.

Milde Mischung eines Familienunternehmens

Die Sorte Rodrigo de Jerez, die es auch mit Tabaken aus Honduras und der Dominikanischen Republik gibt, wurde von der August Schuster GmbH kreiert. Das Unternehmen, das 1909 in der Stadt Bünde gegründet wurde, stammt von einer Familie, die bereits 1897 in den Zigarrenhandel einstieg und sechs Fabrikanten hervorgebracht hat. Die Rauchkultur und Faszination für Tabak begeistert also bereits mehr als 100 Jahre die Generationen der Familie Schuster. Die Verantwortlichen wählen für die Mischungen eigens Rohtabake aus und stellen aus ihnen die würzigen Blends, bei denen für jeden Tabakgeschmack etwas dabei ist. In der vergleichsweise milden Rodrigo de Jerez Nicaragua Zigarre sind die besten Tabake aus Mittelamerika zu einem angenehmen Raucherlebnis vereint. Ein Caribbean Umblatt nicaraguanischer Herkunft und die ausgewogene Einlage aus Saaten Nicaraguas, Panamas und Costa Ricas, sind ein deutliches Zeichen für das Vertrauen in die Tabake Zentralamerikas - und das zu Recht. Ein feinadriges Connecticut Shade-Deckblatt aus Ecuador bildet den krönenden Abschluss der aromatischen Mischung und adelt die Zigarre zu einem echten Augenschmaus. Geschmacklich überzeugt die würzige Kreation ebenfalls, denn ihre anfänglichen, grasigen Nuancen, die von einer angenehmen Süße in Form schokoladiger Noten begleitet werden, ziehen wahre Kenner sowie angehende Zigarrenliebhaber in ihren Bann.