Dominican Santiago Selection Zigarren
Dominican Santiago Selection ist eine Linie handgerollter dominikanischer Longfiller aus der Fabrik von Charles Fairmorn in Santiago de los Caballeros, bei Cigarmaxx in zehn Vitolen vertreten. Deckblatt, Umblatt, Einlage und Kraftstufe bleiben über alle Vitolen praktisch gleich – was sich ändert, sind vor allem Format, Ringmaß und Rauchdauer. Weiterlesen: alles über Dominican Santiago Selection Zigarren
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- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Double Corona
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Panetela
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Perla
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Robusto
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Churchill
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Churchill
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Petit Corona
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Torpedo
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Corona
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Grande
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Erdig, Holz, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Robusto
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Kaffee, Pfeffer, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Corona
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Kaffee, Pfeffer, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Toro
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Kaffee, Pfeffer, Süß
- Form Rund
Dominican Santiago Selection: eine Herkunft, zehn Formate
Im Mittelpunkt steht eine einzige Marke mit durchgehender Herkunft: Deckblatt aus Ecuador, Umblatt aus der Dominikanischen Republik, Einlage aus einer dominikanisch-nicaraguanischen Mischung. Santiago de los Caballeros ist der Standort der Fabrik, die dort seit 2001 produziert. Wer hier wählt, wählt deshalb nicht zwischen Herkünften, sondern zwischen Größen. Das Ringmaß reicht von 38 bis 53, der Durchmesser von 15,1 bis 21 Millimetern, die Länge von 101 bis 216 Millimetern, verteilt auf zehn benannte Vitolen. Wer dagegen Herkünfte und Deckblätter nebeneinander vergleichen will, ist in der Longfiller-Kategorie besser aufgehoben.
Charles Fairmorn: von den USA über Thüringen nach Lübeck
Hersteller und Importeur der Dominican Santiago Selection gehören zum selben Haus: Charles Fairmorn fertigt die Zigarren in seiner Fabrik in Santiago de los Caballeros und bringt sie über seine Gesellschaft in Lübeck nach Deutschland.
Der deutsche Weg der Marke
Die Geschichte des Hauses beginnt 1972 in den USA, wo Charles Fairmorn gegründet wurde; 1978 folgte eine eigene deutsche Gesellschaft. Deren Sitz lag zunächst in Hamburg, 1996 verlegte das Unternehmen ihn nach Dingelstädt in Thüringen, 2006 weiter nach Lübeck. Seitdem firmiert die deutsche Gesellschaft als Charles Fairmorn International GmbH. Für den US-Markt kam 2003 eine eigene Vertriebsgesellschaft in Miami hinzu, die Connshade Cigar Corp.
Die Fabrik in Santiago de los Caballeros
Die Geschichte der Dominican Santiago Selection ist die Geschichte ihrer Fabrik. Eine eigene, von Charles Fairmorn losgelöste Firmenhistorie lässt sich für den Markennamen nicht finden, ebenso wenig eigene Gründerpersonen: Die Linie tritt als Hausmarke der Fabrik auf. Unabhängige Informationen gibt es kaum zur Marke selbst, wohl aber zum Betrieb dahinter. Im Jahr 2000 baute Charles Fairmorn in Santiago de los Caballeros die Charles Fairmorn S.A. auf, ausgerichtet vor allem auf den europäischen Markt; 2001 lief dort die Fertigung an. Am 13. April 2003 kam die Dominican Santiago Selection auf den Markt – die Fabrik war da gerade zwei Jahre in Betrieb.
Über viele Jahre leitete Rolando Villamil die Fabrik, ein Master Blender mit 35 Jahren Branchenerfahrung. Er verantwortete Tabakeinkauf und Qualitätskontrolle und pflegte die Beziehungen zu den Tabakproduzenten; Branchenkollegen beschreiben ihn als prägende Lehrmeister-Figur für Tabakwissen in der dominikanischen Zigarrenindustrie. Neben der Dominican Santiago Selection fertigt die Fabrik weitere dominikanische Longfiller-Linien für den europäischen Markt, darunter Belmore, Personales und Quisqueya.
Santiago: eine Provinz mit Gewicht
Rund die Hälfte des dominikanischen Tabaks kommt aus einer einzigen Provinz – aus Santiago, wo auch die Dominican Santiago Selection entsteht. Das dominikanische Tabakinstitut INTABACO beziffert den Anteil der Provinz an der gesamten nationalen Tabakproduktion auf rund 51 Prozent. Die Stadt Santiago de los Caballeros ist die zweitgrößte des Landes und liegt im fruchtbaren Cibao-Tal, der wichtigsten Tabakanbauregion der Dominikanischen Republik. Vor dem Zigarrenboom der frühen 1990er-Jahre war sie eine deutlich kleinere, ruhigere Stadt; der Boom brachte Fabrikansiedlungen, Stadtwachstum und steigenden Wohlstand für Fabrikbesitzer wie Arbeiter. Ein großer Teil des Tabaks von den Feldern rund um Santiago geht bis heute nicht nur in die Fabriken vor Ort, sondern auch in Fertigungen anderer mittelamerikanischer Länder.
Wie viel Gewicht der Tabak für das ganze Land hat, zeigen die Zahlen des Instituts: Landesweit zählt INTABACO 29 Anbauzonen in 15 Provinzen und mehr als 127 Tabakfabriken. Der Sektor sichert mehr als 110.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze; die jährlichen Tabakexporte liegen bei über 1,3 Milliarden US-Dollar, rund 10 Prozent aller dominikanischen Exporte. Gegründet wurde das Institut am 15. Juni 1962 in Santo Domingo, doch schon im selben Sommer zog es nach Santiago de los Caballeros, wo bis heute sein technischer und administrativer Hauptsitz liegt. In diese Stadt, gewachsen mit dem Boom der 1990er-Jahre, setzte Charles Fairmorn im Jahr 2000 seine Fabrik – und was dort für die Dominican Santiago Selection gerollt wird, teilt bei allen zehn Vitolen dieselbe Herkunft.
Der Blend: eine gemeinsame Herkunft für die ganze Linie
Alle zehn Vitolen teilen Herkunft und Kraftstufe. Das Deckblatt stammt aus Ecuador und ist bei neun der zehn Vitolen Connecticut Seed. Das Umblatt ist durchgehend dominikanischer Tabak; in der Einlage verbindet sich dominikanischer mit nicaraguanischem Tabak, überwiegend Olor-Blätter mit Ligero- und Seco-Anteilen. Nach einer zweiten Beschreibung der Linie besteht der dominikanische Teil der Einlage aus Olor und Piloto, dazu kommt ein kleiner Zusatz nicaraguanischen Tabaks. Gerollt werden alle Zigarren von Hand, als runde Longfiller; beim Zugverhalten gelten neun der zehn Vitolen als „perfekt“. Jede Zigarre steckt einzeln in Zellophan, verkauft wird im Bundle aus Karton statt in der klassischen Kiste – an der handwerklichen Bauart ändert die schlichtere Verpackung nichts.
Ein importiertes Deckblatt ist im dominikanischen Zigarrenbau eher die Regel als die Ausnahme. Rafael Almonte, Direktor von INTABACO, beziffert den Anteil dominikanischen Tabaks in einer dominikanischen Zigarre im Schnitt auf rund 70 Prozent; nur wenige Zigarren kommen auf 100 Prozent. Importierte Tabakbestandteile kommen unter anderem aus Honduras, Nicaragua, Ecuador, Mexiko, den USA, Brasilien, Indonesien und Kamerun; alle drei Komponenten – Deckblatt, Umblatt und Einlage – können importiert sein. Auch bei der Dominican Santiago Selection ist das so: Umblatt und der größere Teil der Einlage stammen aus dem Land, Deckblatt und ein kleinerer nicaraguanischer Anteil der Einlage sind importiert. Warum gerade das Deckblatt so oft von außen kommt, erklärte Hendrick Kelner, Präsident des Herstellerverbands Procigar: Die meisten dominikanischen Zigarren enthielten importierte Bestandteile, allen voran das Deckblatt, weil im Land nicht genug davon für den eigenen Bedarf produziert werde. Die Dominican Santiago Selection bezieht es aus Ecuador – aus dem Land, das neben Connecticut heute als Ursprung des weltbesten Deckblatt-Tabaks gilt.
Hinter dem Ruf Ecuadors stehen Klima und Geschichte. Für Connecticut-Deckblatt, wie es auch die Dominican Santiago Selection trägt, eignen sich dort nach einem Fachartikel aus dem Land vor allem Zonen mit geringer Sonneneinstrahlung: Zu viel Sonne verdickt das Blatt und mindert die Elastizität, die ein Deckblatt braucht. Hochwertiger Schattentabak stammte ursprünglich nur aus Kuba und Sumatra. Das Know-how dafür verbreitete sich erst nach der kubanischen Revolution, als ausgewanderte Fachleute es unter anderem nach Nicaragua, Honduras und Ecuador brachten. Im Namen steht Dominican, das Deckblatt kommt aus Ecuador – kein Widerspruch, sondern genau das, was Almonte und Kelner für den dominikanischen Zigarrenbau beschreiben.
Ob ecuadorianisches Deckblatt oder dominikanische Einlage: Bevor ein Blatt in die Zigarre kommt, wird es fermentiert. Im klassischen Pilon-Verfahren liegen die sortierten Blätter mindestens 30 Tage lang aufgeschichtet, bei 34 bis 41 Grad Celsius und mehr als 85 Prozent Luftfeuchtigkeit, bis Farbe, Geschmack und Aroma einheitlich sind. Kontrollierte Fermentationskammern arbeiten mit bis zu 40 Grad Celsius und 85 bis 95 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Die Beschreibung der Linie nennt ein mittelstarkes, würziges Geschmacksbild mit sanftem Abgang und Nuancen von Nuss, Vanille, Anis, Zimt und Schokolade. Eine weitere Beschreibung der Linie nennt dezente Aromen von Leder mit einem Hauch erdigem Kaffee, dazu Vanille, Anis und Zimt. Den Kern der Einlage bildet Olor Dominicano, eine einheimische Sorte, die für Deckblatt wie Einlage taugt und reichlich Blattmaterial liefert. Welche Rolle sie im dominikanischen Anbau spielt, zeigt der folgende Überblick.
Fünf Dinge, die tabacopedia.com über dominikanischen Tabak sagt
Das Fachportal Tabacopedia hat die dominikanische Tabakregion rund um das Cibao-Tal dokumentiert – genau dort, wo auch die Fabrik von Dominican Santiago Selection produziert. Fünf Punkte daraus:
- Das Cibao-Tal gilt als zweitbeste Anbauregion der Welt. Der dominikanische Tabak wächst schwerpunktmäßig im Norden des Landes, im Valle del Cibao entlang des Rio Yaque del Norte, zwischen der Cordillera Septentrional im Norden und der Cordillera Central im Süden. Das Tal entstand durch Erosion der Gebirgsketten und schützt die Kulturen vor Karibik-Stürmen; hier liegen die reichsten und tiefsten Böden des Landes.
- Das Klima arbeitet dem Tabak in die Hände. Im Anbaugebiet herrschen ganzjährig tropische Temperaturen zwischen 24 und 35 Grad Celsius, mit konzentrierten Regenzeiten von April bis Juni und von September bis November.
- Piloto gilt als kräftigste Sorte. Sie erreicht 130 bis 160 Zentimeter Pflanzenhöhe und liefert 15 bis 20 nutzbare Blätter pro Pflanze; wegen ihres intensiven Aromas wird sie bevorzugt zum Blenden eingesetzt.
- Olor Dominicano ist die einheimische Allrounder-Sorte. Sie hat ein kräftiges Aroma und eine dunkelbraune Farbe, wächst bis zu zwei Meter hoch und liefert 28 bis 30 nutzbare Blätter pro Pflanze – vielseitig genug für Deckblatt und Einlage gleichermaßen.
- San Vicente liefert die leichtere Variante. Die Sorte ist eine Piloto-Hybride mit leicht säuerlichem Aroma und wird vorwiegend als Umblatt eingesetzt.
Zur Einordnung der Erntemenge: Für die Saison 2018 wurden in der Dominikanischen Republik 201.920 Quintales Tabak von 3.506 aktiven Anbauern in 13 Provinzen produziert, mit einem direkten Einkommen von 1,11 Milliarden dominikanischen Pesos.
Quelle: tabacopedia.com: „Republica Dominicana - Tabacopedia“
Format und Rauchdauer: wo sich die Linie tatsächlich unterscheidet
Die Herkunft bleibt, das Format wechselt. Die zehn Vitolen heißen Lindas, Perla, Numero 1, Numero 2, Numero 4, Robusto, Torpedo, Toros, Churchill und Presidente. Drei Vitolen tragen statt eines klassischen Vitola-Namens eine Nummer: Numero 1, Numero 2 und Numero 4. Die Nummer allein sagt nichts über das Maß; das verraten erst Ringmaß und Länge. Wer die passende Größe sucht, orientiert sich deshalb an diesen beiden Werten in der Produktübersicht, nicht am Namen: Der Name sagt, welche Vitola Sie wählen, Ringmaß und Länge sagen, was Sie in der Hand halten.
Innerhalb der Spanne von Ringmaß 38 bis 53 verteilen sich die Werte ungleichmäßig: Ringmaß 38 tragen drei Vitolen, Ringmaß 53, 50 und 43 je zwei, Ringmaß 48 nur eine. Im Durchmesser entspricht Ringmaß 38 bei dieser Linie 15,1 Millimetern, Ringmaß 53 genau 21 Millimetern. Bei der Länge bilden 152 Millimeter mit drei Vitolen und 140 Millimeter mit zwei die Schwerpunkte; alle übrigen Längen zwischen 101 und 216 Millimetern kommen je einmal vor. Nach gängiger Formatbezeichnung zählen die Vitolen zu Churchill, Torpedo, Robusto, Petit Corona, Perla, Panetela, Corona, Double Corona und Corona Grande – die Linie reicht damit vom kompakten Kurzformat bis zur langen Double Corona.
Bei der Rauchdauer teilt sich die Linie in zwei Hälften: Fünf Vitolen rauchen sich in 20 bis 45 Minuten, fünf in 45 bis 90 Minuten. Zur kürzeren Gruppe zählen Perla, Lindas, Numero 4, Robusto und Numero 2, zur längeren Churchill, Toros, Torpedo, Numero 1 und Presidente. Bei gleicher Länge von 152 Millimetern entscheidet das Ringmaß: Die Numero 2 mit Ringmaß 43 gehört zur kürzeren Gruppe, Toros und Torpedo mit Ringmaß 50 und 53 zur längeren. Zwei Formate sind genauer beschrieben: Die Robusto zeigt intensive Aromen von Kakao, Leder und Zedernholz bei rund 45 bis 60 Minuten Rauchdauer. Die Churchill kommt auf rund 60 bis 90 Minuten und entwickelt dabei eine harmonische Folge süßer und holziger Noten.
Geschmacksbild: mild, würzig, zugänglich
Mild in der Kraft, mittel im Aroma, erdig und würzig im Geschmack: Auf dieses Profil laufen die Einstufung im Sortiment und die Rezensionen hinaus. Die Kraftstufe ist durchgehend mild, die Aromastärke bei neun der zehn Vitolen mittel, bei einer etwas milder; das Aroma selbst ist erdig, holzig und süß. Dass die Beschreibung der Linie von einem mittelstarken Geschmacksbild spricht, widerspricht dem nicht: Mittelstark ist dort der Geschmack, mild bleibt die Kraft. In Rezensionen kehrt ein passendes Bild wieder: unkomplizierte, milde Zigarren mit erdigen Tönen und feiner Würze, geschmacklich eher schlicht als vielschichtig.
Bei den Punktwerten gehen die Urteile auseinander. Eine Kundenrezension der Numero 1 vergab nur 37 von 100 möglichen Punkten, Einstufung „ausreichend“ – geschmacklich habe die Vitola wenig überzeugt. Die Churchill dagegen kommt in Kundenbewertungen auf 4,3 von 5 Sternen. Das eine ist das Urteil einer einzelnen Rezension über eine Vitola, das andere der Schnitt mehrerer Bewertungen einer anderen. Selbst bei gleicher Herkunft lässt sich eine Rezension nur bedingt auf andere Vitolen übertragen, denn Format und Ringmaß prägen das Raucherlebnis mit.
Zugänglich ist die Linie damit in doppelter Hinsicht: mild in der Kraft und übersichtlich im Aufbau. Wer eine erste dominikanische Longfiller-Linie sucht, ohne sich zwischen verschiedenen Herkünften entscheiden zu müssen, findet hier zehn Größen mit durchgehend gleicher Herkunft. Ihre Wahl entscheidet sich dann vor allem an Zeit und Maß. Haben Sie wenig Zeit, greifen Sie zu einer der fünf Vitolen mit 20 bis 45 Minuten Rauchdauer; wollen Sie die Entwicklung über eine längere Sitzung verfolgen, zu einer der fünf mit 45 bis 90 Minuten. Robusto und Churchill sind aromatisch genauer beschrieben. Beim Maß reicht die Auswahl von schlanken Vitolen mit Ringmaß 38 bis zu kräftigen mit Ringmaß 53, in der Länge von 101 bis 216 Millimetern. Über die Herkunft müssen Sie dabei nicht nachdenken – sie ist bei allen zehn Vitolen dieselbe.