Schnupftabak
Schnupftabak wird weder geraucht noch gekaut: Den fein gemahlenen Tabak nehmen Sie als Prise durch die Nase auf. Gut 30 Produkte führt CigarMaxx aktuell in dieser Kategorie, und hinter ihnen stehen zwei Traditionen: der bayerische Schmalzler und der Snuff englischer Prägung. Weiterlesen: alles über Schnupftabak
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- Aromatisiert Columbiaöl
- Aromatisiert Columbiaöl
- Aromatisiert Aprikose
- Aromatisiert Menthol, Minze
- Tabakstärke medium
- Aromatisiert Eisbonbon, Zitrusfrucht, Kirsche, Lakritz, Minze, Tonkabohne
- Aromatisiert Menthol
- Aromatisiert Exotische Früchte, Menthol
- Aromatisiert Himbeere
- Aromatisiert Kirsche, Menthol
- Tabakstärke mild
- Aromatisiert Menthol
- Aromatisiert Eukalyptus
- Aromatisiert Minze
- Aromatisiert Minze
- Tabakstärke mild
- Aromatisiert Orange
- Aromatisiert Menthol
- Aromatisiert Menthol
- Aroma Fruchtig, Minze
- Aromatisiert Menthol
Schnupftabak bei CigarMaxx: gut 30 Produkte, zwei Traditionen
Schmalzler und Snuff unterscheiden sich im Rohtabak, in der Verarbeitung und sogar darin, wie eine Prise genommen wird. Alle Produkte stammen aus dem Haus Pöschl, aus der Hauptlinie Pöschl Snuff und der hauseigenen Linie JBR. Marke und Herkunft bilden damit die Konstante dieser Seite: Verglichen wird nicht zwischen Herstellern, sondern innerhalb eines Hauses – bei Aromatisierung, Aromastärke und Gebinde. Bei der Aromastärke steht die große Mehrheit auf medium-aromatisch, und in der Aromatisierung prägen Menthol und Minze das Bild. Mit dem schwedischen Snus ist Schnupftabak nicht zu verwechseln: Snus wird feucht im Beutel unter die Lippe gelegt, Schnupftabak trocken geschnupft.
Sechs Fakten zu Schnupftabak auf einen Blick (Sketchnote). Eine kurze Geschichte des Schnupfens
Im 18. Jahrhundert war Schnupftabak die in Europa am weitesten verbreitete Form des Tabakgenusses – noch vor Zigarre und Pfeife, die erst im 19. Jahrhundert an Boden gewannen. Der Weg dorthin begann in Amerika: Schon 1496 hielt der Mönch Romano Pané fest, dass indigene Völker Mittel- und Südamerikas geschnupftes Kraut verwendeten. Um 1561 brachte der französische Diplomat Jean Nicot Tabak nach Frankreich. Dort machte Königin Katharina von Medici gepulverten Tabak gesellschaftsfähig – als „poudre de la reine", Pulver der Königin. 1677 eröffnete in Sevilla die weltweit erste Schnupftabakfabrik; um 1840 beschäftigte sie rund 1.700 Arbeiter und produzierte über 1.000 Tonnen im Jahr. Ihr „polvo de Sevilla" verdankte seine rötliche Farbe dem Almagre, einem beigemischten roten Ton. Auch der im Spanischen gebräuchliche Begriff stammt aus dem Französischen: „rapé", von râpé („gerieben"), steht für fein gemahlenen, oft mit Kräutern oder ätherischen Ölen versetzten Tabak. Mit der Industrialisierung und der Massenproduktion von Zigaretten verlor der Schnupftabak ab der Mitte des 19. Jahrhunderts allerdings deutlich an Beliebtheit.
Als älteste durchgehend produzierende Schnupftabak-Manufaktur der Welt galt ein deutsches Haus: Bernard, 1733 von Johann Nikolaus Bernard in Offenbach gegründet. 1812 kam eine Zweigfabrik in Regensburg hinzu. Bernards „Schmalzlerfranzl", ein geriebener Brasiltabak, zählt seit 1894 zu den ältesten deutschen Markenartikeln, und um 1925 brachte das Haus mit „Naseweis" ein tabakfreies Schnupfpulver auf den Markt. Im Mai 2024 stellte Bernard die Produktion ein – nach fast drei Jahrhunderten.
Pöschl: vom Landshuter Familienbetrieb zum Weltmarktführer
Vier Generationen in einem Haus
Während Bernard sein Kapitel schloss, schreibt Pöschl seines seit über 120 Jahren fort. Am 24. Dezember 1902 gründete Alois Pöschl gemeinsam mit Max Ebenherr in Landshut die „Brasiltabakfabrik A. Pöschl & Cie.", die sich zunächst auf den in Bayern ohnehin beliebten Schmalzler konzentrierte – bewusst dort, denn Niederbayern zählte damals zu den wichtigsten Absatzgebieten für Schnupftabak in Deutschland. In den 1920er-Jahren entstand das Warenzeichen mit dem charakteristischen Oktagon und dem Buchstaben „P". 1935 traten die Söhne des Gründers ins Unternehmen ein, Wilhelm und Alois Pöschl junior. 1980 übernahm mit Dr. Ernst Pöschl und Dr. Robert Engels die dritte Generation die Geschäftsführung, zwischen 2006 und 2014 folgten mit Patrick Engels und Katharina Pöschl Vertreter der vierten. Die vierte Generation bilden Patrick Engels, Sohn von Robert Engels, und Katharina Pöschl, Tochter von Ernst Pöschl. Vier Generationen, zwei Familien, ein Haus: Das Unternehmen gehört bis heute den Gründerfamilien Pöschl und Engels und versteht sich selbst als weltgrößter Hersteller von traditionellem europäischem Schnupftabak.
Parallel wuchs das Geschäft, im Programm wie auf der Landkarte. 1949 kam Rauchtabak hinzu, etwa mit den Marken „Hansa-Krüll" und „Adria"; ab 1979 trieb Pöschl seine Internationalisierung voran. 1995 zog die Produktion in eine neue Fertigungsstätte im niederbayerischen Geisenhausen bei Landshut, wo Pöschl heute noch fertigt. Im selben Jahrzehnt entstanden eigene Tochtergesellschaften in Osteuropa, Frankreich, Asien und der Schweiz, um 1998 folgte der Markteintritt in den USA. Heute exportiert Pöschl in über 100 Länder und beschäftigt rund 930 Mitarbeiter, davon über 430 in Deutschland.
Die Geschichte des Hauses Pöschl: Die vier Familiengenerationen bilden das Gerüst, dazwischen stehen die Meilensteine bis zum Umzug der Fertigung nach Geisenhausen. Marktführer mit eigenem Gesicht: Gletscherprise und JBR
Auf dem deutschen Markt beziffert Pöschl den eigenen Anteil auf rund 95 Prozent des verkauften Schnupftabaks. Zugpferd ist die Gletscherprise: 1971 schuf Pöschl sie durch die Zugabe von Menthol und Columbiaöl und traf damit den Geschmack einer jüngeren Generation. Rund 41 Prozent Marktanteil in Deutschland, rund 4 Millionen verkaufte Dosen im Jahr: Sie gilt als meistverkaufte Schnupftabakmarke der Welt. Zu den klassischen Pöschl-Sorten im Sortiment zählen außerdem die Löwenprise mit ihrer Menthol-Anis-Note, Gawith mit Aprikose und Menthol sowie dunklere, feucht-süßliche Schmalzler-Rezepturen. Dazu kommen Namen mit regionalem Klang wie Bayernprise, Karibikprise, Schneeberg, Alpina und Andechs, außerdem die Jubiläums Prise und die Glück-Auf-Prise. Gefertigt werden sie alle unter demselben Dach wie die international bekannteren Sorten.
Die zweite Linie im Sortiment ist JBR, Pöschls eigene Snuff-Marke. Ihr Name wird auf die historische englische Tabakfirma J. Brumfit & Radford Ltd zurückgeführt, auf deren Mischkunst sich Pöschl mit dieser Linie beruft. Die Linie verbindet traditionelle Verfahren der Trockenschnupftabak-Herstellung mit modernen Geschmacksrichtungen, und ihre Farbvarianten unterscheiden sich im Aromaprofil, von Menthol-Minze bis zu Fruchtnoten. Bei CigarMaxx finden Sie JBR in den Farbvarianten Blue, Green, Red und Yellow, jeweils im 10-Gramm-Format, dazu ein Probierset. Dieses Format ist ein deutlich kleineres Gebinde als beim Schmalzler: Den traditionellen 100-Gramm-Beutel befüllt Pöschl halbautomatisch, das moderne 25-Gramm-Sachet wird vollautomatisch abgepackt.
Herstellung: vom Tabakblatt zum feinen Pulver
Zwischen Blatt und Pulver vergehen beim Schmalzler Monate, beim englischen Snuff meist weit weniger Zeit. Der Schmalzler beginnt mit dunklen, luftgetrockneten Tabaken, wie sie ähnlich auch in Zigarren stecken, darunter die brasilianische Sorte Mangotes, auch Fresko genannt. Mehrere Monate fermentiert das Material in Kisten, getränkt mit einer alkoholbasierten Sauce aus Wasser, Zuckersirup, Melasse und Fruchtextrakten; die Mangotes entwickelt dabei eine Note, die Pöschl als „rum-artig" beschreibt. Danach kommt der Tabak auf den Reibstuhl: Ein Stößel aus Weichholz läuft rundum über den Reibstein, bis staubtrockenes Mehl entsteht. Vor der Endmischung teilt der Hersteller dieses Mehl in trockenes, halbfeuchtes und feuchtes Material und stellt daraus die einzelnen Sortenrezepturen zusammen. Der Snuff im englischen Stil setzt dagegen meist auf helle Virginia-Tabake, die rasch verarbeitet und kalt fermentiert werden. Einzelne Hersteller nehmen sich allerdings Jahre und lassen ihren Tabak in Holzfässern reifen.
Tabakmehl, Reibstein und Holzstößel erinnern an die Herstellung des Schmalzlers (Symbolbild). Warum „Schmalzler"?
Der Name ist geblieben, das Butterschmalz nicht. Früher gab man es dem gemahlenen Tabak bei, damit er weniger staubte; daher stammt die Bezeichnung. Heute übernimmt Weißöl diese Aufgabe, weil der Tabak damit länger haltbar bleibt – bei Pöschl schon seit 1930, als das Haus auf Flüssigparaffin umstellte. Verbreitet ist der Schmalzler vor allem in Süddeutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz.
Fünf Dinge, die „Schmalzler – Herstellung" über die Verarbeitung sagt
Pöschl beschreibt auf der eigenen Fachseite „Schmalzler – Herstellung" den Weg vom Blatt zum fertigen Produkt. Fünf Punkte daraus:
- Die Tabakbasis ist zigarrennah. Schmalzler wird aus dunklen, luftgetrockneten Tabaken hergestellt, die den in Zigarren verwendeten Sorten ähneln – darunter die brasilianische Sorte Mangotes, auch Fresko genannt.
- Fermentiert wird mit einer echten Sauce. Das Tabakmaterial wird mit einer alkoholbasierten Gärungssauce aus Wasser, Zuckersirup, Melasse und Fruchtextrakten getränkt und über mehrere Monate aktiv in Kisten fermentiert.
- Gemahlen wird auf dem Reibstuhl. Ein Stößel aus Weichholz läuft vertikal rundum über den Reibstein, bis staubtrockenes Tabakmehl entsteht – ein Verfahren, das im Englischen treffend „rubbing" heißt.
- Nach der Kühlung wird sortiert. Das gemahlene Material wird in trockenes, halbfeuchtes und feuchtes Material aufgeteilt und erst danach nach festen Rezepten zur jeweiligen Sorte zusammengeführt.
- Seit 1930 übernimmt Paraffin die Rolle des Fetts. Pöschl ersetzte tierische und pflanzliche Fette durch Flüssigparaffin; die Aromadosierung folgt bis heute festen Rezepten, von denen einige über 100 Jahre alt sind.
Quelle: poeschl-tobacco.com: „Schmalzler – Herstellung“
Rohstoff und Sortentypen: was hinter den Namen steckt
Schnupftabak lässt sich grob in natürliche, aromatisierte und mentholisierte Sorten einteilen. Eine zweite Trennlinie verläuft beim Fett: Deutsche Schmalzler-Typen erhalten zugesetztes Fett und bekommen dadurch eine seidige, nicht klumpende Konsistenz, während die amerikanischen und britischen Toast-Sorten, bei denen der Tabak intensiv geröstet wird, sehr trocken sind. Der Snuff englischer Prägung steht dem Schmalzler damit nicht nur im Rohtabak gegenüber, sondern auch in der Konsistenz.
Eine eigene Gattung ist der schwedische Snus. Er entstand als feuchte, orale Variante des Schnupftabaks: Der fein gemahlene Tabak wird angefeuchtet und in kleinen Beuteln unter die Lippe gelegt, statt durch die Nase geschnupft zu werden. Trockene Nasentypen wie der Schmalzler gehören einer anderen Linie an.
Hinter dem hellen Snuff steht meist Virginia. Der Tabak wird im Flue-Cured-Verfahren mit künstlich erhitzter Luft getrocknet; das bremst die Fermentation und erhält die natürlichen Zucker im Blatt, farblich reicht das Ergebnis von Zitronengelb bis Mahagoni. Die Pflanze wird 100 bis 130 Zentimeter hoch und liefert 18 bis 20 nutzbare Blätter. Virginia macht rund 80 Prozent der weltweiten Tabakproduktion aus.
Der Weg vom Blatt zum Pulver folgt bei jeder Sorte demselben Grundmuster: Die Blätter werden geerntet und getrocknet, danach fermentiert, damit sich der Geschmack entwickelt und die Schärfe nachlässt, schließlich mehrfach gemahlen und gesiebt. Zum Schluss kommen Essenzen wie Menthol oder Gewürze dazu; traditionell dienen Minze, Eukalyptus, Lavendel, Zimt oder Jasmin als Zutaten.
Englisches Erbe im eigenen Haus: die Ozona-Familie
JBR trägt das englische Erbe schon im Namen. Wie lebendig dieses Erbe im Hause Pöschl ist, zeigt die Ozona-Familie: President, C-Type, English Type, O-Type, R-Type und S-Type stehen im Sortiment nebeneinander. Ins Programm kam die Reihe bereits in den 1960er-Jahren, zusammen mit der Reihe Exklusiv – noch bevor Pöschl 1971 die Gletscherprise schuf. Daneben führt CigarMaxx mit Radford Premium, Mac Craig Royal, Packards Club und dem eigenständigen S-Type weitere Sorten, deren Namen an die englische Handelstradition erinnern. Gefertigt wird heute alles im niederbayerischen Geisenhausen.
Eine Reihe schlichter Schnupftabakdosen, die vorderste geöffnet (Symbolbild). Aroma, Stärke und Gebinde: woran sich die Sorten unterscheiden
Einiges verrät ein Produkt, bevor Sie es öffnen. Die Gebinde spannen einen weiten Bogen: von handlichen Packungen mit 5 und 6 Gramm bei einzelnen Ozona-Sorten über die 10 Gramm von JBR, Gawith, Löwenprise und Andechs bis zur Gletscherprise, die es in 10, 15 und 25 Gramm gibt. Neben der klassischen Gletscherprise führt CigarMaxx auch die Gletscherprise Gold, und Gawith gibt es in den Varianten Original und Silver.
Mehr noch verrät die Aromatisierung. Menthol ist mit fünf Produkten die häufigste Einzelnote, es folgen Menthol mit Minze (drei) und Columbiaöl (drei) – jenes Öl, das Pöschl 1971 zusammen mit Menthol für die Gletscherprise einsetzte. Zwei Produkte tragen reine Minze. Menthol steckt außerdem in vier weiteren Kombinationen, mit Zitrusfrucht, Kirsche, exotischen Früchten und Eisbonbon. Dazu kommen einzelne Noten von Orange über Kirsche und Himbeere bis zu Aprikose und Eukalyptus, und eine Sorte vereint gleich sechs Noten: Eisbonbon, Zitrusfrucht, Kirsche, Lakritz, Minze und Tonkabohne. Menthol und Minze setzen damit den Grundton der Kategorie, die Früchte die Akzente darüber.
Die Aromastärke fällt dagegen kaum auseinander: 25 der gut 30 Produkte stehen auf medium-aromatisch, zwei auf mild-aromatisch und eines auf medium-kräftig. Wer Unterschiede sucht, findet sie deshalb weniger in der Intensität als in der Note.
Die Aromaangaben der Schnupftabake bei CigarMaxx, je Produkt (Packungsgrößen einzeln) nach der vollständigen Angabe gezählt: Menthol kommt am häufigsten vor, die meisten übrigen Angaben stehen nur bei einem Produkt, und hinterlegt ist eine Aromaangabe bei knapp 25 der gut 30 Produkte. Zwei Arten, eine Prise zu nehmen
Selbst beim Schnupfen gehen die beiden Traditionen getrennte Wege. Klassisch dient der Handrücken als Ablage: Dort landen ein oder zwei kleine Häufchen, die behutsam durch die Nase aufgenommen werden. Der englisch geprägte Stil bevorzugt dagegen die Fingerspitzen. Der Tabak wird zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und so zur Nase geführt – eine Handhabung, die sich historisch aus der Form früherer Schnupftabakdosen erklärt. Beide Techniken haben sich gehalten. Manche Dosen besitzen zudem bis heute eine kleine Ausgabevorrichtung, aus der sich der Tabak direkt entnehmen lässt: praktisch, wenn Finger und Handrücken krümelfrei bleiben sollen.
Woran Sie erkennen, welcher Schnupftabak zu Ihnen passt
Drei Griffe genügen, um sich unter den gut 30 Produkten zu orientieren.
Erstens die Tradition. Schmalzler steht für dunkle, luftgetrocknete Tabake, monatelange Fermentation und ein Fett als Geschmeidigmacher, heute Paraffin; der Snuff englischer Prägung setzt auf helle Virginia-Tabake, rasche Verarbeitung und Kaltfermentation. Wer das englische Erbe sucht, schaut zu JBR, Radford oder Mac Craig Royal; wer die Schmalzler-Seite des Hauses sucht, greift zu den dunklen, feucht-süßlichen Rezepturen; die Gletscherprise, die Pöschl 1971 mit Menthol und Columbiaöl schuf, steht für den mentholbetonten Snuff.
Zweitens die Aromatisierung. Menthol ist die häufigste Einzelnote, die Gletscherprise verbindet es mit Columbiaöl, und daneben stehen einzelne Fruchtnoten von Orange und Kirsche bis Aprikose. Weil die Aromastärke kaum ausschlägt, entscheidet hier die Note, nicht die Intensität.
Drittens das Gebinde. Wer erst einmal probieren will, greift zu den kleinen Packungen mit 5 oder 6 Gramm oder zum JBR-Probierset, wer mehr Vorrat möchte, zur Gletscherprise in 25 Gramm. Wer auch Pfeife raucht, wird beim Pfeifentabak fündig.
Am Ende bleibt Schnupftabak, was er seit Jahrhunderten ist: Tabak, den niemand anzündet. Bei CigarMaxx reicht die Spanne vom bayerischen Schmalzler bis zum Snuff englischer Prägung, von der Gletscherprise bis zu den vier Farbvarianten von JBR – derzeit vollständig aus einem einzigen, seit über 120 Jahren familiengeführten Haus.
Der bayerische Schmalzler und der Snuff englischer Prägung unterscheiden sich im Rohtabak, in der Fermentation, in der Konsistenz und darin, wie die Prise genommen wird; die letzte Zeile zeigt, wo Sie beide Traditionen bei Pöschl finden.