Privada Cigar Club Zigarren
Privada Cigar Club rollt keine einzige Zigarre selbst: Der US-Club lässt jede Edition bei wechselnden Herstellern fertigen und bringt sie unter eigenem Editionsnamen auf den Markt. Zehn dieser Editionen sind im deutschen Sortiment gelistet, jede das Ergebnis einer Zusammenarbeit – von Nicaragua bis Honduras, vom Kamerun-Deckblatt bis zum dunklen Maduro. Weiterlesen: alles über Privada Cigar Club Zigarren
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- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Kirsche, Pfeffer, Schokolade
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Toro
- Deckblattherkunft Mexico
- Einlage Kolumbien, Nicaragua
- Aroma Espresso, Holz, Kakao, Leder, Zimt
- Form Boxpressed
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Toro
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Kolumbien, Nicaragua
- Aroma Cremig, Erdig, Fruchtig, Gewürze, Orangenzeste, Sauerkirsche, Schwarzer Pfeffer, Walnuss
- Form Boxpressed
- Herkunft Honduras
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Lonsdale
- Deckblattherkunft Honduras
- Einlage Honduras
- Aroma Zedernholz, Zimt
- Form Rund
- Herkunft Honduras
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Toro
- Deckblattherkunft Honduras
- Einlage Nicaragua, Peru
- Aroma Erdig, Holz, Kräuter, Nuss
- Form Boxpressed
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona
- Deckblattherkunft Kamerun
- Einlage Dominikanische Republik
- Aroma Aprikose, Beeren, Zimt
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Toro
- Deckblattherkunft Mexico
- Einlage Mexiko
- Aroma Gebäck, Gewürze, Kaffee, Schokolade, Süß
- Form Boxpressed
Privada Cigar Club: der Club, der keine Fabrik besitzt
Gegründet haben den Club 2017 Brian und Ofelia Desind in Orlando, Florida, zunächst als monatlichen Abo-Club für seltene und limitierte Zigarren. Brian Desind versteht sich dabei als Zigarren-Sucher und Kurator: Er spürt Tabak direkt bei Fabriken, Farmen und in privaten Beständen auf, statt selbst zu blenden.
Im Mai 2020 kam ein eigener Onlinehandel hinzu, der neben den limitierten Abo-Zigarren auch reguläre Editionen in ausgewählten Formaten führt. Das ursprüngliche Abo schloss ab Juli 2020 für neue Mitglieder; schon seit April 2020 läuft mit „Farm Rolled“ ein neues Abo-Format. In den USA vertreibt der Club seine Editionen entsprechend auf mehreren Wegen: als vorkonfektionierte Mitgliedsboxen in festen Intervallen, im freien Einzelverkauf und über Kooperationen für limitierte Boutique-Editionen. Nach eigenen Angaben zählt der Club über 18.000 monatliche Abonnenten.
Für den deutschen und europäischen Markt hat die August Schuster GmbH aus Bünde den exklusiven Vertrieb übernommen; sie ist Erstimporteur der Marke. Hierzulande kommen die Privada-Editionen klassisch in der Kiste oder im Bundle auf den Markt.
Das Prinzip: Editionen von wechselnden Partnern
Statt eine eigene Manufaktur zu betreiben, versteht sich Privada Cigar Club als Direct-to-Consumer-Club und sucht sich für jede Edition einen Hersteller oder Masterblender als Partner. Genannt werden dafür unter anderem Christian Eiroa, A.J. Fernandez, A. Turrent, Cavalier Genevé, J.C. Newman und Aganorsa Leaf. 2020 kam mit der Limited Cigar Association (LCA) ein zweites Standbein hinzu: ein Mitgliederprogramm, das jeden Monat eine neue, limitierte Zigarre herausbringt, ebenfalls mit wechselnden Herstellern und Blendern. In den USA gibt es die LCA-Ausgaben ausschließlich bei ausgewählten Partnerhändlern und Lounges des Programms. Auch hier gilt: Privada Cigar Club betreibt keine eigene Fabrik, sondern lässt bei Partnerherstellern fertigen. Der englischsprachige Fachhandel nennt für die LCA-Ausgaben zusätzlich Aladino als Partner und beschreibt die Zusammenarbeit mit etablierten Marken und Persönlichkeiten. Ein Beispiel von A.J. Fernandez ist Cigar Clowns „The Ron“, eine LCA-exklusive Mischung für Privada Cigar Club. Die LCA Reserva Vintage 2022 aus dem deutschen Sortiment ist eine dieser LCA-Editionen; geblendet hat sie Christian Eiroa.
Dieses Prinzip erklärt, warum sich die Editionen bei Herkunft, Deckblatt und Einlage so deutlich unterscheiden, obwohl sie alle denselben Markennamen tragen: Nicht ein Team blendet, sondern von Edition zu Edition ein anderes. Wie das im Einzelnen aussieht, zeigen die Editionen im deutschen Sortiment.
Die Editionen im Sortiment
Great Danube Churchill – Nicaragua nach AJ-Fernandez-Art
Die Great Danube Churchill fertigt Masterblender A.J. Fernandez in Nicaragua. Ihr Deckblatt vom Typ H2000 zeigt eine feine Blattäderung; Umblatt und Einlage hält der Hersteller geheim. Format: Churchill, 177 Millimeter lang, Ringmaß 50 (19,8 Millimeter Durchmesser), Rauchdauer rund 90 Minuten. Sie beginnt würzig mit Pfeffer, wird cremig mit Gebäck, Zedernholz und Karamell und klingt mit feinem Holz und Leder aus.
Mad Monkey – doppelter Nicaragua-Anteil in der Corona Gorda
Den Blend der Mad Monkey entwickelte Tony Barrios von Stallone Cigars, gefertigt wird sie in der Tabacalera Perla. Unter dem dunklen, öligen Deckblatt aus nicaraguanischem Maduro liegen ein doppeltes Umblatt und die Einlage, beide ebenfalls aus Nicaragua. Format: Corona Gorda, 152 Millimeter, Ringmaß 48 (19,1 Millimeter Durchmesser), Rauchdauer 60 bis 90 Minuten, im Aroma roter Pfeffer, Schokolade und Kirsche. Mit ihrem Ringmaß liegt sie zwischen der schlankeren Jopito und der voluminöseren Great Danube Churchill.
LCA Reserva Vintage 2022 – ein Jahrgang aus Honduras
Für die LCA Reserva Vintage 2022 Lonsdale arbeitet Privada mit dem honduranischen Blender Christian Eiroa zusammen. Deckblatt, Umblatt und Einlage stammen komplett aus Honduras, die Einlage hauptsächlich aus Corojo-Tabaken des Erntejahrs 2019, die drei Jahre reiften, bevor sie gerollt wurden. Der Corojo wächst auf den Farmen von Christian Eiroa in Honduras. Die Zigarre ist die zweite Ausgabe der 2021 gestarteten Reserva-Vintage-Reihe. Anders als die meisten LCA-Ausgaben, die monatlich wechseln, erscheint diese Reihe einmal im Jahr und widmet sich jeweils einem einzigen Erntejahrgang. Format: Lonsdale, 152 Millimeter, Ringmaß 44 (16,7 Millimeter Durchmesser), Rauchdauer 60 bis 90 Minuten, mit Aromen von süßem Zedernholz, rotem Pfeffer, Sahne, gerösteten Nüssen, Honig und Zitrusschale.
Jopito – Kamerun-Deckblatt und eine Hommage
Die Jopito verbindet ein Deckblatt aus Kamerun, eines der teuersten Deckblätter der Welt, mit Umblatt und Einlage aus der Dominikanischen Republik. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit der Familie Kelner, die durch Davidoff bekannt ist; ihr Name ist eine Hommage an den verstorbenen Jopito Kelner. Format: Corona, 149 Millimeter, Ringmaß 44 (16,7 Millimeter Durchmesser), Rauchdauer 45 bis 60 Minuten. Im Geschmack stehen Aprikose, Zedernholz und Zimt gegen angekohltes Holz, dahinter blumige Beeren- und Zitrusnoten.
Hold Fast – eine Kollaboration mit dem Fotografen Jeremy Siers
Die Hold-Fast-Linie, im Sortiment als Toro und als Maduro Toro geführt, ist eine Zusammenarbeit des Zigarrenfotografen Jeremy Siers mit Privada Cigar Club und Masterblender A.J. Fernandez. Gefertigt wird sie in der Tabacalera Annex, der Versuchsfabrik von A.J. Fernandez in Estelí, Nicaragua. Der Blend legt ein gealtertes Deckblatt um eine nicaraguanische Einlage, der ein kleines, seltenes Blatt kolumbianischen Tabaks beigemischt ist; der Name der Maduro-Variante verweist auf ein dunkleres Deckblatt als bei der regulären Toro. Zu Beginn zeigen sich Tabak, Nuss und Erde, über die Nase nussiges Zedernholz und weißer Pfeffer, später süßes Zedernholz und Holznoten mit schwarzem Pfeffer bis zu einem Abgang von Zitrus. Darüber hinaus rollt der Club in derselben Tabacalera Annex die Serie „Privada Cookies“ mit drei Blends: San Andrés Maduro, Connecticut Shade und Ecuador Rosado.
Zwei weitere Editionen, Cavalier Geneve Oddjob und Cavalier Geneve Paca, entstehen in Kooperation mit dem Hersteller Cavalier Genevé und bringen eine weitere Handschrift ins Sortiment.
Herkunft, Deckblatt und Stärke im Überblick
Die folgende Übersicht betrachtet neun der zehn Editionen. Geführt wird die Marke im Shop in der Rubrik Dominikanische Zigarren – bei der Herkunft der Editionen liegt dagegen Nicaragua vorn: fünf Nennungen, gefolgt von Honduras mit drei und der Dominikanischen Republik mit einer. Wer gezielt nicaraguanischen oder honduranischen Tabak sucht, orientiert sich deshalb besser an der einzelnen Edition als an der Rubrik. Beim Deckblatt verschiebt sich das Bild leicht: Auch hier führt Nicaragua, mit drei Nennungen, dicht gefolgt von Mexiko und Honduras mit je zwei, dazu je eine Herkunft Kamerun und eine als geheim deklarierte. Als Deckblatttypen sind H2000 bei zwei Editionen sowie Viso Jalapa und San Andrés Maduro bei je einer angegeben.
Am buntesten fällt die Einlage aus: Mal steckt reiner nicaraguanischer Tabak darin, mal eine Mischung aus Nicaragua und Kolumbien, mal aus Nicaragua und Peru, mal die Dreierkombination Honduras, Nicaragua und Paraguay. Bis zu drei Länder treffen sich so in der Einlage einer einzigen Zigarre. Beim Umblatt tauchen vor allem Honduras, Nicaragua, Mexiko und die Dominikanische Republik auf. Honduras führt dort mit drei Nennungen, Nicaragua folgt mit zwei; eine Edition hält das Umblatt geheim.
Beim Format überwiegt der Toro mit fünf der neun Editionen; daneben stehen je eine Lonsdale, eine Corona Gorda, eine Corona und eine Churchill. Wer wenig Zeit mitbringt, findet sein Format eher bei der kompakten Jopito; wer sich eine längere Sitzung gönnt, eher bei der Great Danube Churchill. Beim Ringmaß liegt die 52 mit vier Editionen vorn; es folgen die 50 und die 44 mit je zwei sowie die 48 mit einer.
Bei der Form halten sich runde und boxpressed geformte Wickel mit fünf zu vier fast die Waage. Einheitlich ist dagegen die Bauart: Alle neun Editionen sind Longfiller und in der Tabakstärke als „medium“ eingestuft; acht von ihnen gelten zudem als „perfekt“ ziehend. Unterschiede zeigen sich erst in der Aromaintensität: Fünf gelten als mild-aromatisch, drei als medium-aromatisch. Verpackt wird überwiegend in der Massivholzkiste, bei sechs von neun Editionen; der Rest verteilt sich auf Bundle und habilitierte Kiste. Als Einzelschutz dominiert Zellophan bei sechs der neun Editionen, die übrigen drei stecken in Karton.
Nicaragua: der Ursprung mehrerer Editionen
Mehrere Editionen tragen nicaraguanischen Tabak: Die Great Danube entsteht in Nicaragua, die Hold Fast in Estelí, und die Mad Monkey kombiniert Deckblatt, Umblatt und Einlage aus Nicaragua. Das Zentrum des nicaraguanischen Anbaus heißt Estelí. Die Stadt liegt rund 800 Meter hoch, hat etwa 110.000 Einwohner und vereint laut einer Zonierungsstudie 92 Prozent der im Verband CNT organisierten Tabakbetriebe Nordnicaraguas auf sich. Condega gilt als zweites Anbaugebiet, Jalapa und Ometepe als spezialisierte Zonen. Historisch konzentriert sich der Tabakanbau auf die Täler von Estelí, Jalapa und Condega sowie auf die Insel Ometepe im Cocibolca-See; von Estelí aus breitete sich die Produktion nach Norden (Jalapa, Condega) und Süden (Ometepe) aus. Auch die Böden unterscheiden sich deutlich: In Estelí und Condega sind sie feintexturiert, in Condega zusätzlich lehmig-tonig, in Jalapa hell und sandig, was intensive rote Tabakfärbungen begünstigt. So verschieden wie die Böden fällt auch der Tabak aus: Tabak aus Estelí gilt als kräftig, mit Kaffeenoten, dunkler Färbung und langsamem Abbrand; Tabak aus Jalapa und Ometepe ist milder, mit blumigen, ledrigen Noten und hellerer Farbe.
Nach der Ernte fermentiert der Tabak in Pilones, kontrolliert aufgeschichteten Haufen, bei höchstens 46,7 Grad Celsius und 24 bis 26 Prozent Feuchtigkeit – ein Schritt, der als kritischer Kontrollpunkt für die spätere Aromaentwicklung gilt. Insgesamt umfasst die Herstellung einer einzelnen nicaraguanischen Zigarre nach Branchenangaben 539 Arbeitsschritte mit fortlaufenden Qualitätskontrollen. Das zeigt, wie viel Handarbeit auch in den Privada-Editionen aus Estelí steckt.
Die Branche dahinter ist groß: Nach Branchenangaben arbeiten in Nicaragua rund 70 Zigarrenfabriken an über 5.000 verschiedenen Marken, mehr als 42.000 Menschen sind in Plantagen, Trockenhäusern, Aufbereitungszentren und Fabriken beschäftigt. 2018 exportierte das Land rund 140 Millionen Zigarren in die USA – mehr als die Dominikanische Republik mit 95 Millionen und Honduras mit 75 Millionen. Ihre heutige Form verdankt die Industrie zwei Wellen: Die erste kam nach 1959, als kubanische Tabakunternehmer vor der Revolution ins Land flohen; den eigentlichen Wachstumsschub brachte erst das Ende des Bürgerkriegs 1991. Genau in diesem Umfeld, in Estelí, hat A.J. Fernandez seine Fabriken aufgebaut, aus denen die Hold-Fast-Editionen kommen. Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt mit A.J. Fernandez ist der Blue Cheese, der als experimentelle Edition positioniert ist: pfefferbetont, mit einer ungewöhnlich herzhaften, erdigen Funk-Note.
Fünf Dinge, die „El liderazgo del imperio tabacalero“ über AJ Fernandez erzählt
A.J. Fernandez blendet die Great-Danube-Linie und fertigt zusätzlich beide Hold-Fast-Editionen in seiner Versuchsfabrik – von den neun betrachteten Editionen tragen drei seine Handschrift. Grund genug, seinen eigenen Werdegang näher zu beleuchten. Das Wirtschaftsmagazin Forbes Centroamérica hat ihn dafür porträtiert, fünf Punkte daraus:
- Gelernt hat er bei der Familie. Der gebürtige Kubaner Abdel „A.J.“ Fernández kam 2003 nach Estelí, Nicaragua, und lernte das Handwerk zunächst bei seinem Onkel Nestor Plasencia.
- Angefangen hat alles in einer Garage. Seine erste eigene „Fabrik“ eröffnete er in Estelí mit sechs Torcedores in einer Garage, bevor er 2006 mit der Finca La Soledad seine erste eigene Tabakplantage pachtete.
- Die heutige Hauptfabrik ist von 2013. Das Unternehmen betreibt inzwischen zwei Fabriken in Nicaragua (von insgesamt drei) und fertigt dort 45 bis 50 Millionen handgemachte Zigarren im Jahr.
- Der Anbau reicht über Nicaragua hinaus. Rund 800 Hektar bewirtschaftet A.J. Fernandez in Nicaragua selbst, dazu kommen Plantagen in Ecuador (rund eine Million Pfund Tabak jährlich) und Mexiko (rund 400.000 Pfund jährlich).
- Reifung braucht bei ihm Zeit. Nach Unternehmensangaben dauert der Reifungs- und Fermentationsprozess zwischen zwei und fünf Jahren, bevor der Tabak zu Zigarren verarbeitet wird.
Quelle: forbescentroamerica.com: „AJ Fernandez Cigars: El liderazgo del imperio tabacalero“
Woran Sie die Editionen unterscheiden
Drei Fragen sortieren die zehn Editionen. Erstens: Wer hat geblendet? A.J. Fernandez (Great Danube, Hold Fast), Christian Eiroa (LCA Reserva Vintage), Tony Barrios (Mad Monkey) oder Cavalier Genevé (Oddjob, Paca) – jeder bringt seine eigene Handschrift mit. Zweitens: Woher stammt das Deckblatt? Die Spanne reicht vom öligen Nicaragua-Maduro der Mad Monkey über Mexiko und Honduras bis zum Kamerun-Blatt der Jopito. Drittens: Wie groß ist das Format – schlank wie bei der Jopito und der LCA Reserva Vintage mit Ringmaß 44 oder voluminöser wie bei der Great Danube Churchill mit Ringmaß 50? Mit diesen drei Antworten ordnen Sie eine Edition ein, bevor Sie die Kiste öffnen.
Dazu kommt der Faktor Zeit: Weil jede Edition an einen Partner gebunden ist, bleibt das Programm in Bewegung – die Reserva-Vintage-Reihe etwa bringt jedes Jahr einen neuen Jahrgang.
Gegenüber Marken, die ihre komplette Kollektion aus einer einzigen Fabrik ziehen, bedeutet das Partnerprinzip für Sie als Käufer mehr Abwechslung, aber auch weniger Vorhersagbarkeit von einer Edition zur nächsten. Wer Privada Cigar Club kennenlernen will, probiert deshalb am besten mehrere Editionen, statt sich auf eine einzelne Handschrift zu verlassen.