Corona Gorda Zigarren
Ein einziges Maß hält diese Kategorie zusammen: Ringmaß 46, unter dem gut 60 Corona-Gorda-Zigarren von knapp 30 Marken stehen. Ringmaß 46 macht die Corona Gorda deutlich dicker als die klassische Corona und dehnt den Rauchgenuss auf etwa 60 bis 75 Minuten. Weiterlesen: alles über Corona Gorda Zigarren
-
- Herkunft Honduras
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Geheim
- Einlage Geheim
- Aroma Cremig, Holz, Kräuter, Pfeffer
- Form Rund
- Herkunft Honduras
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Geheim
- Aroma Cremig, Gewürze, Kaffee, Nuss
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Aroma Erdig, Gras, Heu, Holz, Nuss, Süß
- Form Rund
- Herkunft Honduras
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Honduras
- Einlage Honduras
- Aroma Cremig, Gewürze, Kakao, Mandelbrot, Röstaromen
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Brasilien, Dominikanische Republik
- Aroma Cremig, Eichenholz, Fruchtig, Leder, Pfeffer, Süß, Würzig, Zartbitter
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Kirsche, Pfeffer, Schokolade
- Form Rund
- Herkunft Costa Rica
- Rauchdauer 90 Min oder länger
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Peru
- Aroma Espresso, Gewürze, Karamell, Kräuter, Salzig, Würzig, Zartbitter
- Form Boxpressed
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Kamerun
- Einlage Geheim
- Aroma Cremig, Erdig, Holz, Leder, Süß
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Kolumbien, Nicaragua
- Aroma Cremig, Honig, Nuss, Süß, Vanille, Zimt
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Kolumbien, Nicaragua
- Aroma Cremig, Honig, Nuss, Süß, Vanille, Zimt
- Form Rund
- Herkunft Verschiedene Länder
- Rauchdauer 20 bis 45 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Sumatra
- Einlage Java
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Aroma Kaffee, Kakao, Leder, Pfeffer, Trockenfrüchte
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 45 bis 60 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Nicaragua
- Aroma Cremig, Erdig, Fruchtig, Holz, Kaffee, Karamell, Nuss, Pfeffer, Salzig, Süß
- Form Rund
- Herkunft Honduras
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Honduras
- Einlage Honduras
- Aroma Erdig, Holz, Kaffee, Pfeffer
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Connecticut River Valley
- Einlage Dominikanische Republik
- Aroma Gras, Kaffee, Nuss, Würzig
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik, Nicaragua
- Aroma Espresso, Karamell, Nuss, Röstaromen, Schokolade, Trockenfrüchte, Weißer Pfeffer, Zartbitter, Zedernholz
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik
- Aroma Fruchtig, Holz, Leder, Nuss, Pfeffer
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Einlage Nicaragua
- Aroma Gewürze, Nuss, Röstaromen, Süß, Toffee
- Form Rund
- Herkunft Honduras
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Honduras
- Einlage Honduras, Nicaragua
- Aroma Cremig, Erdnuss, Röstaromen, Schokolade, Süß, Toast
- Form Rund
- Herkunft Nicaragua
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Nicaragua
- Einlage Nicaragua
- Aroma Erdig, Fruchtig, Heu, Kaffee, Pfeffer, Zedernholz
- Form Rund
Black Label Trading Company Limited Edition La Madonna Negra Corona Gorda
Ø20.3 L139 Mediumab 13,50 €- Herkunft Nicaragua
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft USA
- Einlage Ecuador
- Aroma Erdig, Gewürze, Pfeffer, Schokolade, Zartbitter, Zedernholz
- Form Boxpressed
- Herkunft Dominikanische Republik
- Rauchdauer 60 bis 90 Min
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Dominikanische Republik
- Einlage Dominikanische Republik
- Aroma Cremig, Erdig, Holz, Kaffee, Kakao, Karamell, Kräuter, Pfeffer, Süß, Torf
- Form Rund
- Herkunft Dominikanische Republik
- Format Corona Gorda
- Deckblattherkunft Ecuador
- Einlage Dominikanische Republik
- Aroma Kaffee, Nuss, Zedernholz
- Form Rund
Corona Gorda: ein Ringmaß, gut 60 Auslegungen
Innerhalb der Corona Gorda selbst, nicht im Vergleich mit Toro, Robusto oder anderen Formen, liegen die Unterschiede: Einlage, Umblatt, Deckblatt, Herkunft, Aroma und Marke trennen die gut 60 Zigarren in Gruppen, die im Regal fast gleich aussehen und sich im Rauchverhalten deutlich unterscheiden.
Das Maß: Ringmaß 46 und seine Bandbreite
Was der Name bedeutet
„Große Krone" – so übersetzt sich Corona Gorda aus dem Spanischen. Der Name bezeichnet ein Format zwischen der schlankeren klassischen Corona und den dickeren, Panatela-nahen Formen. Die klassische Corona misst 5 1/2 Zoll bei Ringmaß 42, die Corona Gorda 5 5/8 Zoll – knapp 14 Zentimeter – bei Ringmaß 46. Vier Ringmaß-Einheiten klingen nach wenig, machen sich im Zug aber bemerkbar: Mit dem größeren Durchmesser wächst das Volumen der Einlage, und die Zigarre öffnet sich langsamer als eine schlanke Corona.
Wie weit die gelisteten Maße tatsächlich streuen
Ringmaß 46 markiert in dieser Kategorie den Schwerpunkt, nicht die einzige Zahl: Knapp 25 Artikel tragen es, daneben stehen 48 mit sechs Artikeln und 50 mit zwei sowie je ein Artikel mit 54, 52, 45, 44 und 42. Beim gemessenen Durchmesser liegt 18,3 Millimeter mit knapp 20 Produkten vorn, gefolgt von 19,1 und 18,2 Millimetern mit je vier und 18 Millimetern mit drei; nach oben reicht die Spanne bis 21,4 mm, nach unten bis 16,5 mm. Auch die Länge bildet einen Korridor: 143 mm führen mit zehn Artikeln, dahinter folgen 152 mm (sieben), 146 mm (fünf), 142 mm (vier) und 139 mm (drei). Die kürzeste gelistete Corona Gorda misst 130 mm, die längste 158 mm – wer genau hinsieht, findet die Unterschiede schon in der Hand.
Konstruktiv rückt die Kategorie dagegen eng zusammen: Knapp 40 Artikel sind Longfiller, Short- und Mediumfiller bleiben Einzelfälle, und rund 35 Artikel ziehen nach Herstellerangabe perfekt. Gepresst sind nur zwei Artikel (boxpressed), alle übrigen tragen die klassische runde Form.
Einlage, Umblatt und Deckblatt: wo der Geschmack entsteht
Die Einlage: Nicaragua vorn
Nicaragua liefert die Einlage für zwölf Artikel und liegt damit vorn, vor der Dominikanischen Republik mit sechs und Kuba mit fünf. Mischungen sind die Ausnahme: Neun Artikel kombinieren mehrere Herkunftsländer, am häufigsten Dominikanische Republik und Nicaragua, mit oder ohne Kolumbien (je zwei Artikel); Peru steckt in drei Mischungen. Drei Artikel deklarieren ihre Einlage schlicht als „geheim" – mancher Blender legt die genaue Rezeptur nicht offen.
Das Umblatt: Nicaragua auch hier vorn
Beim Umblatt führt Nicaragua ebenfalls, mit zwölf Artikeln; Kuba und die Dominikanische Republik folgen mit je fünf, Indonesien mit drei. Dahinter reihen sich Mexiko, Honduras, Kamerun, Ecuador, Costa Rica und Brasilien. Das Umblatt trägt vor allem die Verbrennung – und verträgt deshalb eine breitere Palette an Herkünften als die geschmacksprägende Einlage.
Das Deckblatt: Ecuador klar vorn
Ecuador liefert das Deckblatt für rund 15 Artikel und lässt Nicaragua mit sechs weit hinter sich; dahinter folgen Kuba mit fünf sowie die Dominikanische Republik und Honduras mit je drei. Je ein Artikel entfällt auf die USA, das Connecticut River Valley, Sumatra und Kamerun, dazu kommt eine Mischung aus Mexiko und Ecuador. Beim Deckblatttabak selbst steht Sun Grown mit vier Nennungen an der Spitze, vor Corojo und Connecticut Shade mit je drei.
Wie ein Ecuador-Deckblatt im Sortiment aussieht, zeigt die Ashton Virgin Sun Grown (VSG): Ihr Sun-Grown-Deckblatt aus Ecuador wächst auf den Tabakfeldern der Familie Oliva, darunter liegen Umblatt und Einlage aus der Dominikanischen Republik, 4 bis 5 Jahre gereift. Als Mitentwickler der Linie zeichnet Carlos Fuente Jr. verantwortlich – Sohn des Hauses Arturo Fuente, das gleich den Abschnitt zur Dominikanischen Republik eröffnet.
Woher die Zigarren stammen
Bei der Gesamtherkunft liegen die Dominikanische Republik und Nicaragua mit je gut einem Dutzend Artikeln gleichauf; es folgen Honduras und Kuba mit je fünf sowie Costa Rica mit einem Artikel.
Dominikanische Republik: zwei sehr unterschiedliche Wege zum selben Ziel
Für einen symbolischen Dollar kaufte Carlos Fuente Sr. 1958 seinem Vater ein damals fast bedeutungsloses Unternehmen ab – aus wenigen Tausend Zigarren im Jahr wurden bis 2010 mehr als 30 Millionen Stück. Gegründet hatte Arturo Fuente die Firma A. Fuente & Co. 1912 im Alter von 24 Jahren im floridianischen West Tampa; ein Großbrand und die Rückschläge des Zweiten Weltkriegs brachten sie an den Rand des Aus, in den 1950er-Jahren gelang der wirtschaftliche Durchbruch. Die Fertigung wanderte in den 1970er-Jahren zunächst nach Estelí in Nicaragua, wurde dort 1979 im Zuge der nicaraguanischen Revolution zerstört und 1980 im dominikanischen Santiago neu aufgebaut – dort läuft sie bis heute. Als Masterblender der Familie wirkt Carlito Fuente; zu den bekanntesten Linien zählen Opus X, Hemingway, Don Carlos, Chateau Fuente und Anejo. Die Fuente Fuente Opus X, im November 1995 eingeführt, ist ein dominikanischer Puro mit Rosado-Deckblatt von der unternehmenseigenen Farm Chateau de la Fuente; die Opus X Corona kürte eine viel beachtete Jahreswertung der internationalen Fachpresse 2005 zur Zigarre des Jahres, die Opus X Belicoso XXX belegte 2010 in derselben Wertung weltweit Platz drei. In der Kategorie steht die Linie mit der Opus X 20 Years Father & Son, ergänzt um eine eigene Corona Gorda aus der Rosado-Sungrown-Reihe R Fifty-Four.
Denselben Produktionsstandort erreichte Davidoff auf einem ganz anderen Weg. Zino Davidoff, 1906 im heutigen ukrainischen Nowhorod-Siwerskyj geboren, floh im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie vor Pogromen in die Schweiz. Nach einer Lehre in Kuba zwischen 1925 und 1930 kehrte er nach Genf zurück und baute im Familiengeschäft eine eigene Havanna-Zigarren-Abteilung auf; 1967 erlaubte ihm Fidel Castro persönlich, eine Zigarrenlinie unter dem Namen Davidoff aufzulegen. Anfang der 1990er-Jahre trennte sich das Unternehmen wegen Qualitätsproblemen und Handelsstreitigkeiten von Kuba und verlegte Plantagen und Fertigung in die Dominikanische Republik. Zur selben Markenfamilie zählt die Escurio-Linie, die in dieser Kategorie mit einer eigenen Corona Gorda vertreten ist.
Nicaragua: My Father und Black Label Trading Company
Bei der Einlage liegt Nicaragua vorn, beim Deckblatt auf Platz zwei; zwei Häuser der Kategorie fertigen in Estelí. My Father Cigars schuf Jaime Garcia als Hommage an seinen Vater Don Pepin Garcia, einen kubanischen Exil-Tabakmeister; produziert wird auf firmeneigenen Plantagen, wo auch das für die Marke charakteristische rosafarbene Wrapperblatt wächst. My-Father-Zigarren erreichten in der Fachpresse Bewertungen von 92 und 94 Punkten und schafften es zwei Jahre in Folge in eine viel beachtete Top-25-Jahresliste. In der Kategorie steht die My Father Connecticut Corona Gorda. Ebenfalls in Estelí verwurzelt ist Black Label Trading Company: Gründer James Brown ist zugleich Partner der Fabrica Oveja Negra, der Fabrik, in der die BLTC-Zigarren von Hand gefertigt werden – mehr dazu weiter unten.
Kuba: eine kleine Gruppe mit langer Geschichte
Fünf Artikel stellt Kuba. H. Upmann gründeten 1844 die deutschen Brüder August und Hermann Upmann, deren Vater Hermann Friedrich Upmann (1767–1840) als Uhrmacher und Kaufmann im westfälischen Halle arbeitete. Hermann Dietrich Upmann war bereits 1839 nach Kuba gekommen, im Dienst der Import-Export-Firma Gravenhorst & Co., bevor die Brüder in der Calle San Miguel in Havanna die eigene Fabrica de Tabaco H. Upmann eröffneten. Bis Ende der 1880er-Jahre sammelte die Marke sieben Goldmedaillen und den Titel Hoflieferant des spanischen Königs Alfonso XII. Auch US-Präsident John F. Kennedy soll die Petit Upmann bevorzugt haben – sein Assistent kaufte der Überlieferung nach rund 1.200 Stück.
Zwischen 1922 und 1932 geriet das Unternehmen in die Insolvenz und ging an die britische Firma J. Frankau & Co.; heute läuft die Marke sowohl in Kuba als auch in der Dominikanischen Republik unter jeweils eigenem Etikett. Kubanische Marken wie H. Upmann und Punch stammen aus Anbauregionen wie Pinar del Río und Vuelta Abajo. Vuelta Abajo gilt als einzige Region, in der alle drei Tabaksorten für Deckblatt, Umblatt und Einlage gleichermaßen gedeihen.
Junge Häuser neben alten Namen
Fast 180 Jahre Zigarrengeschichte liegen zwischen der 1844 gegründeten H. Upmann und dem 2022 gegründeten Haus Casdagli Cigars – in dieser Kategorie teilen sich beide dasselbe Ringmaß. Dazwischen steht Crowned Heads: 2012 gegründet und mit drei Artikeln vertreten, nämlich Four Kicks, Four Kicks Capa Especial und Mil Dias. Casdagli Cigars entstand im Juli 2022 unter Jeremy Casdagli; Name und Bildsprache der Marke verweisen auf seinen Großvater, der im Zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener mit der Nummer 3311 für den britischen Nachrichtendienst MI9 an Fluchtinformationen und verschlüsselten Botschaften nach London mitwirkte und in seinen eigenen Kunstwerken verschlüsselte Botschaften gegen die Nationalsozialisten versteckte. In der Kategorie stehen die Villa Casdagli Line und die Pony-Express-Ausgabe der Daughters-of-the-Wind-Line; abseits der Corona Gorda fertigt das Haus unter anderem die Rezeptur Boniface in der Boutique-Fabrik IGM im costa-ricanischen San José, aus Ecuador-Deckblatt, costa-ricanischem Umblatt sowie peruanischer und dominikanischer Einlage. Was die Häuser voneinander trennt, steht am Ende nicht im Gründungsjahr, sondern im Aroma.
Aroma: drei Grundnoten, viele Nuancen
Drei Noten ziehen sich durch die Kategorie: Cremig, erdig und süß stehen in jeweils der Hälfte der beschriebenen Aromenprofile. Dahinter folgen Nuss, Pfeffer und Kaffee, danach Schokolade, Fruchtiges, Holz und Zedernholz, Leder und Würziges. Wie verschieden die Kombinationen ausfallen, zeigt das vielschichtigste Profil mit zehn Einzelnoten, darunter Kakao, Karamell, Kräuter und Torf. Am Rand tauchen ungewöhnlichere Rezepturen mit Trockenfrüchten, Anis, Melasse oder Schwarzkirsche auf – das Spektrum unter dem gemeinsamen Formatnamen reicht also weit.
Bei der Aromastärke liegt der Schwerpunkt in der Mitte: Rund 15 Artikel gelten als medium-aromatisch, neun als mild-aromatisch, fünf als medium-kräftig und einer als durchgehend kräftig. Die allgemeine Stärkeeinstufung bestätigt das Bild: Knapp 30 Artikel sind als medium eingestuft, sieben als stark, zwei als mild und einer als sehr stark.
Fünf Dinge, die Cigar Journal über Black Label Trading Company sagt
Cigar Journal hat unter dem Titel Black Label Trading Company ein Markenporträt veröffentlicht. Fünf Punkte daraus:
- James Brown steht am Anfang. Er ist der Gründer von Black Label Trading Company.
- Zugleich Partner in der eigenen Fabrik. James Brown ist Partner der Fabrica Oveja Negra in Estelí, Nicaragua – der Fabrik, in der die BLTC-Zigarren von Hand gefertigt werden.
- Zehn Jahre Morphine, mit einer Vintage-Auflage gefeiert. Die Linie Morphine beging ihr zehnjähriges Jubiläum mit einer eigenen Vintage-Edition.
- Zwei Deckblätter, vier Vitolen. Die Jubiläumsauflage kombiniert Ecuador-Maduro- und San-Andrés-Deckblätter über nicaraguanischem Um- und Einlageblatt und erschien in vier Formaten: Toro Box Press, Perfecto, Short Robusto und Lancero.
- Der Gründer selbst hält sie für eine der besten. James Brown beschrieb die Vintage-Auflage als vielseitig über mehrere Vitolen hinweg einsetzbar und sagte wörtlich: „This vintage of Morphine is sure to be one of the best."
Quelle: Cigar Journal: „Black Label Trading Company“
Serien, Blender und Verpackung
Zu den benannten Serien der Kategorie zählen Opus X (Arturo Fuente), Escurio (Davidoff), Kintsugi (Alec Bradley), Cromagnon (RoMa Craft Tobac), Cosecha 151 (Plasencia) und Machetero Exclusiva (Meerapfel) – sechs Handschriften unter demselben Formatnamen. Daneben stehen kleinere Marken mit je einem Artikel: Aganorsa Leaf, Blanco, CLE, Dalay, Joya de Nicaragua, Kristoff, La Aroma del Caribe, Laura Chavin, Meerapfel Meir, Nicarao, Notorious Cigars, Privada Cigar Club, Tatuaje und Woermann Cigars – jede mit einer eigenen Note innerhalb derselben Formatvorgabe.
Namen tragen auch die Rezepturen. Bei einem Teil der Artikel ist der verantwortliche Blender namentlich bekannt, darunter Jaime Garcia und Jose Pepin Garcia (My Father), Christian Eiroa, Pete Johnson, Luciano Mereilles sowie das Duo Schichl/Knopf. Einige Mischungen dieser Kategorie gehen damit auf eine namentlich bekannte Handschrift zurück statt auf ein anonymes Werksrezept.
Bei den besonderen Merkmalen tragen drei Artikel das Etikett limitierte Auflage, zwei setzen auf mehrfach fermentierte Tabake, einer trägt einen Pigtail als Abschluss und ein weiterer ein doppeltes Deckblatt in limitierter Auflage. Bei der Verpackung führt die Massivholzkiste mit gut 20 Artikeln vor der einfachen Holzkiste mit acht und der Schiebedeckelkiste mit drei; der Rest verteilt sich auf einfache Kisten, Kartons, Pappschuber, Metalldosen und Bundles. Einzeln stecken gut 20 Zigarren in Zellophan, drei im Aluminium-Tubo.
Woran Sie die Unterschiede erkennen
Drei Griffe genügen, um sich unter den gut 60 Corona-Gorda-Artikeln zu orientieren. Erstens die Einlage: Nicaragua (zwölf Artikel) steht für mehr Würze und Kraft, die Dominikanische Republik (sechs) für eine mildere, ausgewogenere Linie; wer beides verbinden will, greift zu einer der Mischungen aus beiden Ländern. Zweitens das Deckblatt: Ecuador (rund 15) liefert gleichmäßige, vielseitig einsetzbare Blätter, Nicaragua (sechs) und Kuba (fünf) setzen eigene Akzente. Drittens die Marke – von der 1844 gegründeten H. Upmann bis zur 2022 gegründeten Casdagli Cigars, von der Nicaragua-Handschrift eines My Father bis zur Ecuador-Sonne einer Ashton VSG. Wer es mild mag, orientiert sich an den neun mild-aromatischen Artikeln der Kategorie, wer Kraft sucht, an den fünf medium-kräftigen und dem einen durchgehend kräftigen Ausreißer. Entlang dieser drei Achsen finden Sie unter einem einzigen Ringmaß die passende Zigarre.