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Cohiba-Zigarren – Die Königin der Havannas entdecken

Die Cohiba-Zigarre ist die bekannteste Zigarrenmarke der Welt. Überall auf der Welt verkörpern die kubanischen Zigarren den besonderen und anspruchsvollen Rauchgenuss. Selbst Nicht-Raucher kennen ihren Namen. Dass die Cohiba-Zigarre als Königin der Havannas gilt, ist kein Zufall. Nur die allerbesten und allerfeinsten Tabakblätter, die in Kuba geerntet werden, dürfen für die Herstellung verwendet werden. Das macht Cohiba-Zigarren bis heute zu etwas ganz Einmaligem in der Welt und verleiht ihnen eine ausdrucksstarke Persönlichkeit und ihre unvergleichliche Reputation.

Aus der Geschichte der Cohiba-Zigarren

Die Geschichte der Cohiba-Zigarren beginnt mit einem Zufall. So rauchte Mitte der 1960er Jahre einer der Leibwächter Fidel Castros während seiner Dienstzeiten immer eine sehr aromatische Zigarre. Der kubanische Revolutionsführer fragte ihn, woher er die Zigarren habe. Darauf antwortete der Wachmann, dass er sie von seinem Freund, dem Zigarrenroller Eduardo Rivera für den privaten Gebrauch bekommen habe.

Da Castro von der Qualität der Zigarren sofort begeistert war, sorgte er dafür, dass für Rivera eine eigene Zigarrenmanufaktur eingerichtet wurde. Diese durfte aber nur Zigarren herstellen, die für Castro und seine engsten Vertrauten bestimmt sein sollten. Daher wurden in den ersten Jahren nur wenige Tausend Stück Cohiba-Zigarren pro Jahr der produziert. Außerdem wurde streng darauf geachtet, dass sich ihr Geschmack von dem der anderen kubanischen Zigarren deutlich abhob.

Zunächst nur dem inneren Führungskreis der kubanischen Regierung vorbehalten, fanden Cohiba-Zigarren schon bald auch als exklusives Geschenk für Staatsoberhäupter und hochrangige Diplomaten Verwendung. Erst 1982 wurden die Zigarren – mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft in Spanien – für den Export freigegeben und sind seitdem auf dem freien Markt erhältlich. Zu den ursprünglichen Formaten Coronas Especiales, Lanceros und Panatelas gesellten sich sieben Jahre später die Modelle Espléndidos, Robustos und Exquisitos. 1992 wurde, aus Anlass des 500. Jahrestages der Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Kolumbus, eine zweite Markenlinie, die Linea 1492, eingeführt.

Schon der italienische Seefahrer, der sich zu jener Zeit im Dienste der spanischen Krone befand, hatte bei seiner Ankunft auf Kuba die Taino-Indianer dabei beobachtet, wie sie „Rauch tranken“. Auf die Sprache der Einheimischen geht auch der Markenname zurück. Denn diese verwendeten für das Rauchen jeweils ein zusammengerolltes Tabakbündel, das sie „Cohiba“ nannten. Das Logo der Marke zeigt zudem den Kopf des bekanntesten Häuptlings der Taino, Hatuey. Dieser hatte als einer der ersten Eingeborenen Widerstand gegen die spanischen Eroberer geleistet und wird seitdem in Kuba als „Erster Held der Nation“ verehrt.

Cohiba-Zigarren – nur die besten Rohstoffe

Für Cohiba-Zigarren werden nur auserlesene Rohstoffe verwendet. So muss der Tabak aus dem besten Anbaugebiet Kubas, dem Vuelta Abajo, stammen. Die Zigarrenmanufaktur El Laguito, in der die Cohiba-Zigarren hergestellt werden, hat das Vorrecht, den Tabak aus der Produktion der fünf besten Plantagen dieser Region auszuwählen. Der Rohtabak wird dann nicht wie sonst üblich zweimal, sondern dreimal fermentiert, wobei zwei der drei Einlagetabake zum Schluss etwa 18 Monate in Holzfässern reifen. Erst dann dürfen nur die erfahrensten Arbeiter der Manufaktur die Zigarren rollen. Durch diesen aufwendigen Produktionsprozess wird sichergestellt, dass Cohiba-Zigarren die besten und kraftvollsten Zigarren der Welt bleiben. Wer sie raucht, wird beeindruckt durch ein komplexes und ausgewogenes Aroma, in dem sich Noten von Vanille, Gras, Kaffee und Kakao finden lassen. Der erfahrene Raucher schätzt den mittelstarken bis starken Geschmack und ist bei jedem Genuss mehr davon überzeugt, dass nur die Cohiba-Zigarre die Königin der Zigarren ist.