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Honduras: Bewegte Geschichte und spektakuläre Geographie

Die Republik Honduras ist ein kleines zentralamerikanisches Land, welches an Guatemala, El Salvador und Nicaragua grenzt und von der Pazifik- und Atlantikküste flankiert wird. Fast die Hälfte des Landes ist noch von tropischem Regenwald bedeckt, was auch die einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna bedingt. Das Land verfügt über eine bewegte Geschichte und so zeugt das größte Kulturdenkmal des Landes, die Ruinen von Copán, noch heute von der glorreichen Herrschaftszeit der Maya. Die nahe der Grenze zum heutigen Guatemala gelegene Maya-Stadt Copán erreichte im 8. Jahrhundert seine Blütezeit, wurde allerdings nur zwei Jahrhunderte später auf bis heute rätselhafte Weise von den Maya verlassen. Einige Jahrhunderte später war es Columbus, der dem Land seinen heutigen Namen gab. Aufgrund der Tiefen vor der Karibikküste nannte er das Land „Honduras“, eine originalgetreue Übersetzung des Wortes „Tiefen“ ins Spanische. Wie viele andere zentralamerikanische Staaten erlangte auch Honduras im Jahre 1821 seine Unabhängigkeit von Spanien, die jedoch direkt in zahlreiche politische Turbulenzen mündete. Der Militärputsch von 2009 zeigt, dass in diesem wirtschaftlich noch vergleichsweise armen Land auch heute noch, immer wieder mit politischen Turbulenzen zu rechnen ist.

Zigarren aus Honduras – bekannte Marken

Die Zigarren-Produktion konnte all dies nicht beeindrucken, sie blieb trotz aller politischen Konflikte und Turbulenzen stets ein zuverlässiges Standbein der honduranischen Wirtschaft. So punktet Honduras heute mit einer Vielzahl von sehr traditionsreichen Zigarren-Manufakturen. Unter den Zigarren aus Honduras findet sich ein breites Produktspektrum, welches von den preiswerten Puros hin zu den exzellenten Zigarren des Premium-Bereichs reicht. Dem Zigarren-Kenner fallen zum Thema Zigarren aus Honduras meist zwei große Namen ein, nämlich Nestor Plascencia und Maya Selva. Nestor Plascencia kam im Jahre 1979 nach den Landreformen der Sardinistas nach Honduras. Mit seinen mittlerweile drei Fabriken in der Provinz El Paraíso zählt das Familienunternehmen heute zu den ganz großen Herstellern von Zigarren aus Honduras. Maya Selva ist ebenfalls ein Schwergewicht in der Zigarren-Welt. Mit ihrer „Flor de Selva“ landete die Französin honduranischer Herkunft ihren ersten bahnbrechenden Erfolg. Ebenfalls ein großer Erfolg war die „Villa Zamorano“, eine der beliebtesten Zigarren aus Honduras, die eine eher lieblich-milde Geschmackskomponente beinhaltet. Mit ihrer bestechenden Qualität zu einem günstigen Preis bietet die „Villa Zamorano“ zudem ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Zigarren aus Honduras sind somit würdige Vertreter der alten Maya-Tradition. Keine Marke spiegelt dies so sehr wider wie „Flor de Copan“, die mit ihrer Zedernholz-Ummantelung einen exzellenten Geschmack erzielt.

Zigarren aus Honduras – Anbaugebiete

Zigarren aus Honduras verfügen nicht zuletzt auch deshalb über eine solch hohe Qualität, weil das Land sehr gute geographische Bedingungen zum Tabak-Anbau bietet. So finden sich drei große Anbaugebiete. Das größte Anbaugebiet befindet sich im Bundesstaat „El Paraíso“ nahe der Grenze zu Nicaragua und bildet zusammen mit den Provinzen Nueva Segovia und Estelí in Nicaragua eine der besten Anbauregionen Zentralamerikas. El Paraíso liegt in etwa 800 Meter über dem Meeresspiegel und senkt so die tropischen Temperaturen in Honduras auf milde 20°C. So bietet die Region die idealen Wetterbedingungen für den Tabak-Anbau. Weitere Anbaugebiete für Zigarren in Honduras finden sich nahe der Grenze zu Guatemala in dem Gebiet um die Ruinen von Copán, sowie im Talanga-Tal nördlich der Hauptstadt Tegucigalpa.